Erwartungen übertroffen

Beim "Transeamus usque Bethlehem" des Kirchenchors glänzte Leiter Reinhold Schultes als Solist, ebenso bei der "Heiligen Nacht". Bild: pi

Bernhard Lang hatte nicht zu viel versprochen. Der Pfarrgemeinderatssprecher hatte zum Dreikönigssingen ein besinnliches und abwechslungsreiches Programm angekündigt. Die Zuhörer in der gut gefüllten Pfarrkirche in Neukirchen zu St. Christoph sollten nicht enttäuscht werden.

So hat das Dreikönigssingen am Dienstag die Erwartungen übertroffen. Den Auftakt machten die Nachwuchsbläser des Musikvereins Waidhaus mit "Let it snow, let it snow". Von der Empore aus sang Susanne Schieder "Jesus bleibet meine Freude", begleitet von ihren Kindern Maria (Geige) und Florian (Orgel).

Glänzender Solist

Über "Pfarrgassen" wanderte die "Georgenberger Stubenmusik" Marga Fojtik, Sieglinde Götz, Marianne Meckl und Barbara Woppmann. Weiter ging es dann ins "Kirchental". Beim "Transeamus usque Bethlehem" des Kirchenchors glänzte Leiter Reinhold Schultes als Solist, ebenso später bei der "Heiligen Nacht". Dazu kam vom Chor "Nachtigall, wach auf". Soli waren auch angesagt, als Franziska Wüst mit der Geige gefühlvoll "Aschenbrödel" und "Joy to the world" zum Besten gab. "Bist du bei mir, dann ist Weihnachten", stellte das "Schellenberg-Duo" Marina Völkl und Wolfgang Plödt fest und sang außerdem vom "Licht in unserem Herzen".

Aufmerksamkeit galt auch Yvonne Rauch mit Freundinnen, als sie "Freude schöner Götterfunken" und "Herbei, oh ihr Gläubigen" spielten. "A holy jolly Christmas" und "Rudolf the red-nosed reindeer" von den Waidhauser Nachwuchsbläsern war die Einleitung in die letzte Runde, bevor die "Georgenberger Stubenmusik" den "Speinsharter" spielte und der Kirchenchor "Freuet euch all" wünschte.

Sopranistin Schieder, die im ersten Teil bereits mit der Begleitung ihres Sohnes Florian "Ich steh' an deiner Krippen hier" gesungen hatte, gefiel auch an der Orgel beim "Allegro" mit Tochter Maria (Geige). "Jedes Jahr zur selben Zeit" versprach das "Schellenberg-Duo".

Yvonne Rauch und Freundinnen machten es zum Ende hin rhythmisch beim "Oh when the saints". Sandra Woppmann las eine Weihnachtsgeschichte vor, Heimatdichterin Elfriede Süß beleuchtete "Die Zeit". Nach dem gemeinsam gesungenen "O du fröhliche" sprach stellvertretender Pfarrgemeinderatschef Robert Götz von einem gelungenen Konzert und dankte wie Geistlicher Rat Antony Soosai allen Organisatoren und Mitwirkenden.

Spenden für Kletterwand

Die Leiterin der Kindertagesstätte, Anja Thalhauser, freute sich schon auf die Spenden, die für eine neue Kletterwand verwendet werden. "Die jetzige ist nämlich schon 30 Jahre alt."
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