Es geht nicht nur ums Schießen

Schützenmeister Bernhard Ott (Dritter von links) zeichnete die langjährigen Mitglieder der Hubertus-Schützen aus. Den Geehrten gratulierten auch Bürgermeister Edgar Knobloch (links) und der stellvertretende Gauschützenmeister, Jürgen Hecht (Fünfter von links). Bild: rgr

Der Schützenverein ist eine feste Größe der Stadt. Ein dickes Lob sprach Vize-Gauschützenmeister Jürgen Hecht der Königlich-Privilegierten Feuerschützengesellschaft Hubertus 1888 in der 65. Generalversammlung aus.

Grafenwöhr. (rgr) Gratulationen galten dem neun Ehrenmitglied des Schützenvereins, Baptist Wächter, sowie den langjährigen Mitgliedern. Ohne deren Treue könnte der Verein nicht existieren, bekannte Schützenmeister Bernhard Ott. Anschließend ehrte er für 20 Jahre Willi Zenker (Etzenricht), Josef Pöll (Weiden), Christian Graf (Vilseck), Alexander Jitschin (Vilseck) und Edgar Schindele (Wendelstein). Vor 25 Jahren schlossen sich Jürgen Romeis, Gerhard Steinl (beide Hirschau) German Kraus (Weiden), Günter Hörl (Vilseck), Heinz Lehner (Wiesenfelden) Franz Englert (Weiherhammer), Michael Heigl (Bechtsrieth) und Wolfgang Pirkl (Grafenwöhr) dem Verein an.

Jubilar aus Hannover

Seit 30 Jahren sind Georg Fellner, Friedrich Hermann (beide Kohlberg), Stefan Pröls (Etzenricht), Alexander Ott, Gerhard Pappenberger (jeweils Grafenwöhr), Richard Pappenberger (Freihung), Lutz Ratter (Mantel) und Albert Wrana (Weiden) dabei. Auf vier Jahrzehnte blicken Maria Grill, Willi Klug, Ernst Klug (alle Grafenwöhr) und Edmund Gurdan (Mantel) zurück, auf 50 Jahre Hans Grill (Grafenwöhr), Hans Schuller (Speinshart) und Manfred Maratzky (Hannover).

"Schützenbruder" Bürgermeister Edgar Knobloch gratulierte zu den sportlichen Erfolgen und bedankte sich für das Engagement während des ganzen Jahrs. Es sei für die Stadt sehr wichtig, dass das Zusammenleben passe. Selbst die Amerikaner sagten, dass dies so schön sei. "Menschen und Vereine machen eine Stadt aus. Dabei geht es nicht nur ums Schießen, sondern um die Veranstaltungen", betonte Knobloch.

Eine sichere Hand

Früher wurde dem Schützenkönig die Steuer erlassen, da der Verein "Königlich privilegiert" war. "Das kann ich nicht mehr bieten", bedauerte der Bürgermeister. Er danke allen und wünschte einen sicheren Stand, ein gutes Auge und ein Handeln im richtigen Moment. Im Zeitalter des Internets wünschte er den Organisatoren, dass sie "die Kurve kriegen" und neue Mitglieder dazugewinnen.
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