Es geht um Konkurrenzfähigkeit

Dass der nun nach vorne getane Schritt in die Öffentlichkeit vom Betriebsrat mitgetragen wird, unterstrich Vorsitzender Karl-Heinz König mit einem Blick in die Vergangenheit: "Der Belegschaft der Maxhütte und auch im Rohrwerk ist noch nie etwas geschenkt worden. Wir haben uns immer alles erkämpfen müssen." Dazu zähle auch die Forderung nach Modernisierung und Investitionen, beispielsweise in eine neue 600-Tonnen-Presse, in eine Verladehalle sowie in die Kaltrohr-Produktion. Bei einem Organisationsgrad von 94 Prozent im Werk sind sich Gewerkschaftsfunktionär Udo Fechtner und der BR-Chef sicher, im aktuellen Konflikt über eine gute Position zu verfügen: "Diese Stärke ist Aicher ein Dorn im Auge, weil das in seinen anderen Betrieben nicht so ist. Natürlich ist er da nicht begeistert." Ungeachtet dessen seien Modernisierungen zwingend nötig, verdeutlichte stellvertretender Betriebsratsvorsitzender Norbert Scharf - um im Markt und damit im Wettbewerb bestehen zu können. Noch vor einigen Jahren hätten Chinesen staunend die Produktionsabläufe im Rosenberger Rohrwerk bewundert: "Heute stehen die modernsten Anlagen in den Schwellenländern. Deshalb müssen wir konkurrenzfähig bleiben." (ben)
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