Es gibt noch andere Varianten

Markträtin Maria Schlögl brachte als denkbare Alternativen die alte Schule oder das Jugendheim ins Spiel. Bürgermeister Georg Butz hat konkrete Vorgespräche mit Hauseigentümern geführt. Bei zwei Objekten mit einem entsprechenden großzügigen Umgriff wären die Besitzer wohl zur Vermietung oder zum Verkauf bereit.

Er habe der Regierung der Oberpfalz auch ein Projekt vorgeschlagen, doch man hatte schon den "Bärenwirt" favorisiert. Butz ließ keinen Zweifel daran, dass es in Wernberg-Köblitz für die 54 Asylbewerber eine andere Unterbringungsmöglichkeit gebe. Wenn nicht in einem, dann in unterschiedlichen Gebäuden. Die Unterbringung an der Hauptverkehrsachse und ohne Umgriff sei jedenfalls ungeeignet.

Dem Bürgermeister bereitet die Informationspolitik Sorge. Die Schule wisse eher als die Marktgemeinde, wie viele Kinder kommen. Hier und im Kindergarten, überall tauchen Fragen auf. "Wir werden nicht zuwarten" betonte Butz. Anfang Dezember werden Verwaltung, Schule, Kindergärten und Hilfsorganisationen die Möglichkeiten abklopfen, wie sich die Marktgemeinde vorbereiten kann. Butz berichtete von einem Telefongespräch mit dem zuständigen Beamten bei der Regierung der Oberpfalz. "Hier wird der fehlende Umgriff ebenfalls kritisch gesehen", so Butz. Doch zugleich werde auf den immensen Druck verwiesen. Der Bürgermeister wird nun erneut Kontakt aufnehmen und die Alternativen vorschlagen. (cv)
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