Es gibt viel zu erzählen

Wiedersehen am Ort der Kindheit: Dazu kam der Einschulungsjahrgang 1961 in der Rußweiherstadt zusammen. Allerdings zählten die Organisatoren nur 23 Teilnehmer - sie hatten einige mehr erwartet.

Der Großteil der "Ehemaligen" war aus München, Nürnberg und Oberfranken angereist. Nach einer Begrüßungs- und Kaffeerunde ging's in die Eschenbacher Innenstadt, wo Bernhard Thurn in groben Zügen über die Stadtgeschichte informierte.

Dabei befasste er sich unter anderem mit der von mehreren Großbränden in den vergangenen beiden Jahrhunderten bestimmten Bauweise auf dem Marien- und dem Karlsplatz. Beim ehemaligen Vermessungsamt, bei der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber und der Bergkirche sowie beim Backofen und beim Malzhaus wurde jeweils ein Halt eingelegt.

Beim Gang über den Friedhof fiel den ehemaligen Klassenkameraden das Glaskunstwerk an der östlichen Begrenzungsmauer besonders positiv auf. An den Gräbern von fünf verstorbenen Mitschülern legten die Teilnehmer Rosen nieder und verharrten zum stillen Gedenken.

Lange dauerte der gesellige Abend im Gasthaus "Weißen Roß". Inzwischen Banker, Handwerker, Heilpraktiker, Lehrer oder Pflegekraft geworden, hatten sich die einstigen Klassenkameraden viel zu erzählen.

Bei der Vorbereitung des Treffens hatten sich Elisabeth Knauer und Gottfried Meier (beide München) sowie Herbert Körper (Eschenbach) engagiert.
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