Es gilt als eine musikalischer Höhepunkte des Jahres für Hohenkemnath: das
Glorreiche Halunken in der Kirche

Kirchenkonzert der Musikkapelle Ursensollen in der Hohenkemnather Pfarrkirche. Wobei die Veranstaltung nur wenig mit Kirchenmusik zu tun hat, denn die unter Leitung von Stefan Neger präsentierten Stücke waren ein breiter Querschnitt durch diverse Stile.

(brü) Zu Beginn zeigte sich Vorsitzende Angela Harbauer erfreut, dass das Konzert wieder sehr gut besucht wurde.

Den Zuhörern gab sie zur Einstimmung ein Zitat von Achim Schmidtmann mit auf die musikalische Reise, die knapp eineinhalb Stunden dauern sollte: "Musik ist Balsam für die Seele und Erholung für den Geist." Und Harbauer fügte hinzu: "Wir wünschen, dass Ihnen unsere Musik Freude bereitet, Sie den Alltag vergessen dürfen und reicht beschenkt nach Hause gehen können."

Musikalisch begrüßte die Kapelle die Besucher mit der Komposition "All Glory Told" von James Swearing, einem ehemaligen Lehrer der Ohio Northern University. Von Amerika ging die Reise nach Deutschland. Der Königsmarsch von Richard Strauss erklang, "fanfarenartig, imposant, aber einschmeichelnd und den Charme der damaligen Monarchie einfangend", so beschrieb Harbauer das Stück in ihrer Anmoderation.

"La Legende de Saint Odile" des Schweizer Komponisten Mario Bürki nahm passend zum Rahmen der Pfarrkirche einen Bezug auf den Glauben. Musikalisch auf die feinste Weise erzählte die Musikkapelle die Legende der heiligen Odile. Weltweit bekannt ist auch die Geschichte des Phantoms der Oper. Die Ursensollener Musiker nahmen sich des von Andrew Lloyd Webbers geschriebenen Musicals und von Johann de Meij extra für Blasmusik arrangierten Stückes bestens an.

Den Abschluss des offiziellen Programms machten die Stücke "Voyage into the Blue" des Japaners Naoya Wada und "Moment for Morricone" aus der Feder von Ennio Morricone, der vor allem durch seine Filmmusik für "Spiel mir das Lied vom Tod" oder auch "Zwei glorreiche Halunken" bekannt sein dürfte.

Wie bei allen Stücken des Abends präsentierten sich die Ursensollener Musiker dabei von ihrer besten Seite. Belohnt wurden sie dafür mit viel Applaus, für den sie sich wiederum mit zwei Zugaben bedankten und die Besucher mit dem durch Frank Sinatra bekannten "I did it my way" verabschiedeten.
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