Es ist ein relativ ruhiges Jahr, das hinter der Hohenkemnather Feuerwehr liegt. Bei der Jahreshauptversammlung ging es trotzdem um mehr als den klassischen Rückblick. Wichtige
Ab jetzt reichen 20 Mitglieder

Satzungsänderungen waren zu beschließen.

(brü) Vorsitzender Jürgen Leißl informierte die 56 Mitglieder, die ins Gasthaus Niebler gekommen waren, dass der Besuch des Priesterjubiläums (60 Jahre) von Ruhestandspfarrer Josef Lobinger einer der Höhepunkte im Vereinsjahr war.

Mit einer großer Abordnung war die Wehr zu ihrem ehemaligen Schriftführer an seinen Ruhestandssitz Nabburg gereist, um mit ihm zu feiern. In Hohenkemnath selbst stand im Juni die Einweihung des unteren Dorfplatzes vor dem Feuerwehrgerätehauses auf dem Programm. Dabei wurde der neue Verkehrsabsicherungs-Anhänger gesegnet, der im vergangenen Jahr in Betrieb genommen wurde.

Wieder Preisschafkopf

Ferner berichtete Leißl über die Teilnahme an zwei Feuerwehrfesten, den Besuch bei acht runden Geburtstagen von Mitgliedern sowie zahlreichen weiteren Veranstaltungen, die besucht oder selbst ausgerichtet wurden. Als vollen Erfolg bezeichnete er dabei den im Vorfeld der Hohenkemnather Kirchweih ausgerichteten Preisschafkopf, der auch in diesem Jahr wieder stattfinden soll.

Erfreut zeigte sich der Vorsitzende über die aktuellen Mitgliederzahlen. Zwar waren im vergangenen Jahr drei Sterbefälle zu beklagen, diesen stehen aber keine Austritte, dafür aber sieben Neuaufnahmen gegenüber. Die Wehr hat somit 158 Mitglieder, 83 aktive, 20 passive sowie 55 fördernde.

Erfreuliches hatte auch Jugendwart Andreas Dötterl zu berichten. Drei Jugendliche sind 2014 beigetreten, die Jugendgruppe wuchs auf 15 Mitglieder an. Neben den regelmäßigen Übungen beteiligten sich die Jugendlichen an der deutschen Jugendleistungsprüfung in Kümmersbruck, richteten eine interne 24-Stunden-Übung aus und nahmen am Jugendfeuerwehr-Fußballturnier in Vilseck teil. Neun Hohenkemnather bestanden im Dezember den Wissenstest.

Nicht ganz so positiv war der Bericht von Kassier Andreas Reindl. Aufgrund "diverser höherer Ausgaben", wie zum Beispiel für den Umbau des Unterstellplatzes für den Verkehrsabsicherungs-Anhänger, ist der Kassenbestand um einen vierstelligen Betrag geschrumpft. Die Feuerwehr verfüge trotzdem immer noch über ein gutes finanzielles Polster.

Ohne Gegenstimmen

Bei den fünf anstehenden Satzungsänderungen gab es keine Gegenstimmen. Unter anderem wurde dabei beschlossen, dass ab sofort jede Person Mitglied des Vereins werden kann, und nicht wie bisher ihren Wohnsitz in der Gemeinde haben muss. Es ging außerdem um die Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung. War es bisher erforderlich, dass dafür ein Viertel der Vereinsmitglieder erscheinen musste, reicht ab sofort eine feste Anwesenheit von 20 Mitgliedern.
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