Es ist ein uraltes Symbol: Mit Brot als Zeichen, dass es ihm in Schlicht an nichts fehlen soll, und Salz als Würze, damit er sich hier auch wirklich wohlfühlen kann, hießen die Schlichter ihren neuen Pfarrvikar Hrudaya Kumar Madanu willkommen.
Neuer Vikar kann auf Hilfe bauen

Sie wollen eine gute Einheit sein zum Wohl der Gläubigen (von links): Studiendirektor i. R. Lothar Kittelberger, Kirchenpfleger Hermann Klier, Pfarrvikar Hrudaya Kumar Madanu, KAB-Vorsitzender Hans-Ludwig Adam, Stadtpfarrer Johannes Kiefmann und Frauenbund-Vorsitzende Monika Krieger als Vertreterin des Pfarrgemeinderats. Bild: ct
(ct) Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg und einem Stehempfang im Pfarrheim wurde Madanu begrüßt. Der indische Geistliche, der 1971 in Majeedpally/Medak geboren und 1998 in Hyderabad zum Priester geweiht wurde, trat Anfang September seinen Dienst in der Pfarreiengemeinschaft Vilseck-Schlicht-Sorghof an. Hier ist er zur Unterstützung von Stadtpfarrer Johannes Kiefmann tätig. Nach dessen Umzug nach Vilseck wohnt er im Pfarrhof in Schlicht und ist Ansprechpartner vor Ort.

Nach dem gemeinsamen Einzug in die Pfarrkirche begrüßte Kiefmann den neuen Seelsorge-Mitarbeiter, stellte der Gemeinde kurz dessen Aufgaben vor und wünschte eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinschaft. Den Gottesdienst, den der Kirchenchor Schlicht unter Leitung von Heinz Krob und mit Moritz Winklmann an der Orgel musikalisch gestaltete, feierte in Konzelebration mit Pfarrvikar Madanu Studiendirektor i. R. Lothar Kittelberger, der diesen auch gerade in der Anfangszeit in Schlicht besonders unterstützen wird.

Ihre Hilfe sicherten dem neuen Pfarrvikar auch Kirchenpfleger Hermann Klier und für den Pfarrgemeinderat dessen stellvertretende Sprecherin Christa Münster zu. Letztere überreichte Brot und Salz. In seiner Predigt stellte Madanu - nach nur einem Jahr Deutsch-Unterricht in einer überraschend deutlichen und gut verständlichen Aussprache - seinen Lebensweg und geistlichen Werdegang vor und drückte seine Hoffnung aus, der Gemeinde künftig ein guter Seelsorger sein zu können.

Im Anschluss an den Gottesdienst versammelten sich Geistliche und Gemeinde im Pfarrheim zu einem Stehempfang, zu dem die KAB einen Imbiss und Getränke vorbereitet hatte. Der Kirchenchor wünschte dem neuen Seelsorger musikalisch viel Glück und viel Segen und ließ ihn hochleben.

Auch die Vertreter der kirchlichen Vereine hießen den Pfarrvikar willkommen, wünschten ihm eine glückliche Hand und sagten ihre Unterstützung zu. Den Abschluss bildeten Gespräche in kleineren Gruppen und viele persönliche Ermunterungen durch die Pfarrangehörigen.
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