Es knistert in Dürnsricht

Dürnsricht gegen Schmidgaden - mehr Derby geht nicht im westlichen Landkreis Schwandorf. In der vergangenen Saison siegte Schmidgaden mit 2:1 bei der DJK. Der Dürnsrichter Patrick Pollock (links) kämpft in dieser Szene mit Christopher Neidl vom FC Schmidgaden um den Ball. Bild: bwr

Da ist immer ordentlich Pfeffer drin: Am Samstag kommt es in der Kreisliga West zum ewig jungen Nachbarduell zwischen der DJK Dürnsricht und dem FC Schmidgaden. Für die Gäste soll ein Sieg der Startschuss für die Kirwa-Sause werden.

Schwandorf. (hür) An der Spitze will der FC Wernberg mit einem Sieg bei den Sportfreunden Weidenthal seine Position untermauern. Neben der Partie in Dürnsricht grassiert auch in Schönsee das Derbyfieber. Der FC OVI/Teunz ist zu Gast.

SF Weidenthal       Sa. 15.15       FC Wernberg
In diesem Heimspiel sieht SF-Trainer Christian Hechtl seine Mannschaft klar in der Außenseiterrolle. Ein Punktgewinn unter den derzeitigen Vorzeichen und gezeigten Resultaten wäre für den Gastgeber eine toller Erfolg. Personell ändert sich bei den Sportfreunden nichts im Vergleich zum Nittenau-Spiel der Vorwoche. Die Gäste aus Wernberg beeindrucken zu Beginn der Saison mit klaren Ergebnissen und einer attraktiven Spielweise. Trainer Erwin Zimmermann erwartet in Weidenthal eine aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft. "Wir sind gut drauf und möchten den nächsten Sieg", sagt Zimmermann, der an diesem Wochenende wieder auf Urlauber und Schlussmann Philipp Gass zurückgreifen kann. Zudem gibt es urlaubsbedingt die ein oder andere Veränderung in der Anfangsformation.

DJK Dürnsricht       Sa. 16.00       FC Schmidgaden
"Zu viele individuelle Fehler in der Defensive und nach vorne zu wenige Durchschlagskraft", lautet das Fazit von DJK-Trainer Markus Fuchs nach der klaren Niederlage zuletzt in Burglengenfeld. Im Derby gegen Schmidgaden fordert der neue Trainer höchste Konzentration, um diese spielentscheidenden Fehler zu vermeiden und um mehr Tormöglichkeiten zu kreieren. Personell wird sich bei den Gastgebern nichts verändern. Für den FC Schmidgaden ist dieses Spiel nicht alleine wegen des Prestiges ein besonderes. "Wir wollen drei Punkte mit nach Hause nehmen und danach unsere dreitägige Kirchweih gebührend feiern. Eine Niederlage wäre enorm bitter", sagt Trainer Wolfgang Richthammer, der momentan mit seiner Mannschaft hochzufrieden ist. Bis auf Sebastian Sebald der in der Offensivabteilung der Gäste normalerweise seinen festen Platz hat, können die Schmidgadener in unveränderter Formation antreten.

Schönseer Land       Sa. 16.00       FC OVI/Teunz
Zuletzt bei der knappen Niederlage in Ettmannsdorf hätte die SpVgg Schönseer Land einen Punkt verdient gehabt. Im Derby gegen den FC OVI/Teunz, bei dem Rotsünder Patrick Herdegen wieder zwischen den Pfosten steht, visiert Trainer Georg Salomon einen Heimsieg an. "Wir dürfen nicht gleich zu Beginn hinten reinrutschen und werden auf Sieg spielen", sagt der neue Coach der SpVgg. Gästetrainer Jürgen Schönfelder erwartet auf dem kleinen Platz in Stadlern ein heißumkämpftes Match: "Es wird sich nicht die Mannschaft durchsetzen, die mehr spielerische Klasse besitzt, sondern Reaktionsschnelligkeit und Zweikampfführung werden über Sieg und Niederlage", meint Schönfelder, der an diesem Wochenende personell wieder auf Artur Kerbel, Julian Hartinger, Daniel Tröger und Christian Schmid zurückgreifen kann. "Ohne das nötige Glück wird man so ein Spiel nur schwer gewinnen können", ergänzt er.

TSV Winklarn       So. 15.15       FC Rötz
Der TSV Winklarn nahm zuletzt beim Mitaufsteiger SV Kemnath die drei Zähler mit nach Hause. Trainer André Schille hofft nun, dass seine Mannschaft den Aufschwung nutzen werde, um auch gegen favorisierte Rötzer einen Teilerfolg einfahren zu können. Wegen der Urlaubszeit muss der TSV Winklarn erneut die Anfangsformation umstellen, da sich fünf Spieler im Urlaub befinden. Mit Selbstvertrauen und dem Ziel, etwas Zählbares mit nach Hause nehmen zu können, reist der Rötzer-Coach Walter Wanninger mit seiner Truppe nach Winklarn. Dennoch dämpft er die Euphorie: "So gut wie es im Tabellenbild derzeit aussieht, spielen wir nicht", erklärt Wanninger, der auch in personeller Hinsicht angeschlagen nach Winklarn fährt. Mit Ben Loibl und Andreas Leopold sind zwei wichtige Offensivkräfte nicht einsatzfähig. Dominik Balk befindet sich im Urlaub.

TSV Tännesberg       So. 16.00       SV Kemnath/Bu.
Der TSV Tännesberg war zuletzt in Wernberg chancenlos und möchte jetzt gegen den Aufsteiger SV Kemnath zu Hause mit Teamgeist und Leidenschaft drei wichtige Zähler einfahren. "Wir werden um jeden Quadratmeter kämpfen, damit die Punkte in Tännesberg bleiben", erwartet Co-Trainer Günther Kneissl eine engagierte Vorstellung. Neben den Langzeitverletzten stehen hinter den Einsätzen von Marco Geier und Christian Höger verletzungsbedingt Fragezeichen. Der SV Kemnath um Neu-Coach Florian Beinhölzl muss vor allem die individuellen Fehler abstellen, um wieder punkten zu können. "Wenn wir in Tännesberg die gleichen Fehler machen, gibt es dort nichts holen", meint Beinhölzl, der personell auf Urlauber Thomas Ott und den kranken Peter Bronold verzichten muss. "Wir müssen über den Kampf zum Spiel finden und den inneren Schweinehund überwinden", sagt der Gästecoach weiter.

Neukirchen/Bal.       So. 16.00       SC Ettmannsdorf II
Einen klassischen Fehlstart legte nun Neukirchen/Balbini nach der erneuten 0:2-Niederlage in Rötz hin. Das Verletztenlager ist vor dem Heimspiel gegen den SC Ettmannsdorf II nicht kleiner. Mit Alexander Bucher, Sebastian Kropf, Eric Bauer, Thomas Lenz, Matthias Biebl, Markus Jakob und dem rotgesperrten Florian Noe fehlen den Gastgebern sieben Stammspieler. "Wir müssen nach vorne schauen und an unsere Stärke glauben", gibt Coach Andreas Rogalski die Marschroute vor. Der SV Ettmannsdorf II freut sich über einen gelungenen Saisonstart mit sechs Zählern in drei Partien. Trainer Sebastian Hier, der in Neukirchen zunächst abwartend agieren wird, muss jedoch auf Johannes Brunnbauer aufgrund einer Knieverletzung verzichten. "Wir müssen weiter konzentriert agieren", gibt Hierl die Marschroute seiner Mannschaft vor.
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