Es läuft gut beim Landesligisten SC Ettmannsdorf
Heiß auf Hutthurm

Kapitän Sebastian Fischer (links, gegen den Amberger Michael Plänitz) strebt am Freitag mit dem SC Ettmannsdorf einen Heimsieg an. Zu Gast ist Aufsteiger SV Hutthurm. Bild: rid

Auch am Freitag, 3. Oktober, ist für den Sportclub im Heimspiel gegen den SV Hutthurm etwas drin. Eines ärgert Trainer Timo Studtrucker aber doch.

Ettmannsdorf. (aho) Langsam geht der erste Teil der Landesliga-Saison zu Ende. Im vorletzten Heimspiel der Hinrunde hat der SC Ettmannsdorf am Freitag, 3. Oktober, um 15 Uhr den SV Hutthurm zu Gast. Mit dem bisherigen Abschneiden kann der Trainer zufrieden sein, obwohl mehr möglich gewesen wäre, wenn die torlosen ersten Wochen nicht gewesen wären.

Bis zur Winterpause Ende November wollen die Ettmannsdorfer noch einige Punkte einfahren, um das Ziel Klassenerhalt vorzeitig zu erreichen. Die Mannschaft befindet sich auf einem guten Weg, denn von den letzten zehn Spielen hat sie nur eines verloren. Zuletzt schaffte das Team von Timo Studtrucker beim SC Regensburg nur ein 1:1 und musste den Ausgleich in der vorletzten Minute hinnehmen.

Der verpasste Sieg, der aufgrund einer konzentrierten zweiten Halbzeit auch verdient gewesen wäre, ärgerte den Trainer. Insbesondere auch deshalb, weil es seine Elf nicht verstanden hat, eine der vielen hochkarätigen Torchancen zu einem zweiten und dann wohl entscheidenden Treffer zu nutzen. "Fünf Mal sind unsere Angreifer allein auf das Regensburger Tor zugelaufen, aber getroffen haben sie nicht", monierte Studtrucker hinterher. Er kritisierte die Unentschlossenheit beim Torabschluss.

Dass in der Mannschaft sehr viel spielerisches Potenzial steckt, lässt sich nicht leugnen. Nur kann dieses viel zu selten ausgeschöpft werden. Aufgrund der zahlreichen erstklassigen Spieler müsste der SC Ettmannsdorf im vorderen Tabellendrittel zu finden sein. Positiv ist, dass sich die Mannschaft immer wieder am jeweiligen Gegner steigern kann. Mit dem SV Hutthurm gastiert am Feiertag eine unbekannte Truppe in Ettmannsdorf. Die Niederbayern haben mit dem SCE die Wege bislang nicht gekreuzt. Der SV lässt sich nur schwer einschätzen, die bisherigen Ergebnisse lassen keine Rückschlüsse über die wahre Leistungsstärke zu. Eine leichte Aufgabe wartet auf die Platzherren nicht, sie werden auf einen motivierten Gast treffen, der von der Euphorie des Sieges über Etzenricht lebt. Wenn die Ettmannsdorfer in der Tabelle weiter nach vorne kommen wollen, müssen sie am Freitag dieses Heimspiel gewinnen.

Personell sind keine gravierenden Änderungen zu erwarten. Bis auf Jens Solfrank, Alexander Kiendl und Maximilian Wagner stehen alle übrigen Stammakteure zur Verfügung.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.