Es müssen nicht immer Neuwahlen sein, die eine Jahreshauptversammlung interessant machen. Bei der Ehenfelder Dorfgemeinschaft schaffen das auch ein Radweg und ein Transparent.
Mit dem Rad über den Bach

(fdl) Da dieses Jahr keine Vorstandswahlen anstanden, widmeten sich Vorsitzender Franz Birner in seinem Jahresbericht ausführlich den Aktivitäten im Dorf. Das Teilstück des Radwegs wurde mit maschineller und personeller Unterstützung der örtlichen Bauern und der Stadt Hirschau im Herbst fertiggestellt. Dieses Jahr soll der restliche Teil in Angriff genommen werden. Schwerpunkt sei die Brücke über den Ehenbach. Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, soll die Überquerung möglichst in Eigenregie erstellt beziehungsweise eine bereits gebrauchte Brücke eingebaut werden.

Fleißige Kirwa-Helfer

Um die Geräte im Gemeinschaftshaus und Waschplatz kümmert sich weiterhin Hans Birner. Die Kirwa war nach den Worten des Vorsitzenden wieder ein voller Erfolg. Alle Veranstaltungen seien sehr gut besucht worden. Der Vorsitzende bedankte sich bei den Freiwilligen, namentlich bei Brigitte Gnan, Christa Falk und Monika Kustner, die das Auskochen am Montagmittag organisiert hatten. Das Transparent, das am Ortseingang über die Straße gespannt war, sei verschwunden. Birner: "Es wäre schön, wenn es bei der nächsten Kirwa die Gäste wieder an der Einfahrtstraße begrüßen könnte." Der Internetauftritt sei vernachlässigt worden. Die Seite soll noch in diesem Jahr auf den neuesten Stand gebracht werden. Im Frühjahr wird laut Birner beim Kindergarten wieder ein neuer Baum gepflanzt. Der Beamer, der zum Public Viewing der Spiele während der Fußball-Weltmeisterschaft gekauft wurde, ist bei Franz Birner und kann bei ihm kostenlos ausgeliehen werden. Der Vorsitzende bereicherte zudem seine Ausführungen mit Fotos von den Aktivitäten und Veranstaltungen.

Falk: "Lebenswerter Ort"

Bürgermeister Hermann Falk dankte der Dorfgemeinschaft für die vielen ehrenamtlichen Arbeiten und Aktivitäten. Dieses Engagement helfe der Stadt Hirschau, Kosten zu sparen und trage dazu bei, dass Ehenfeld ein lebenswerter Ort bleibe.

In der Versammlung wurde deutlich, dass Holzkohle bei der Abholung ab sofort bei Kassier Hubert Heuberger bezahlt werden muss. Der Kirwabaum soll wieder, wie die Jahre zuvor, am Samstagnachmittag aufgestellt werden. Die Spiele der Fußballer müssten dann zu einem anderen Zeitpunkt ausgetragen werden.

Zudem tauchte die Frage auf, ob die Stadt im alten Gemeindehaus einen Raum zur Verfügung stellen kann, in dem historische Bilder ausgestellt werden und ein Archiv Platz hat. Bürgermeister Falk versprach sich der Sache anzunehmen.
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