Es rieselt nicht, es plätschert

Apfel, Nuss und Mandelkern: Alles, was zum Advent gehört, bot der Adventsmarkt des Eschenbacher Heimatvereins. Nur das Wetter wollte einfach nicht passen.

Nicht die gewünschten Flocken rieselten vom Himmel, als der Heimatverein am Sonntag seinen Adventsmarkt eröffnete. Der Nieselregen lockte die Besucher nicht gerade in die Wassergasse. Erst als der Regen am späten Nachmittag aufhörte, füllte sich die Budengasse vor dem Taubnschusteranwesen. Vorweihnachtliche Düfte machten sich breit: Apfelpunsch und Apfelkücheln lockten an den Stand des Obst und Gartenbauvereins.

Gleich nebenan ging's weiter mit Krippen, Schmuck, Filzwaren, handgestrickten Socken, Laternen, Vogelhäuschen, Fruchtspießen, fantasiereichen Wintermützen, Metallarbeiten und winterlichen Dekorationen für Haus und Garten. Am Zugang zum Hof schnatterten in einem kleinen überdachten Stall Enten und Gänse. Sie brauchten sich jedoch nicht vor der Pfanne fürchten. Auf sie waren nur neugierige Kinderaugen gerichtet. Ein offenes Feuer bildete den Mittelpunkt des Hofes. An einem kleinen Ofen bot Vorsitzender Karlheinz Keck Maronen an. Nur wenige Schritte weiter lockten Backwaren, Glühwein und Bratwürste vom Schwenkgrill. Langsam bewegten sich die Besuchergruppen vorbei an Strick- und Näharbeiten der Irchenriether Fördereinrichtung, nostalgischen Handarbeitsartikeln, farbenprächtigen Tonwaren und einer Vielzahl weihnachtlicher Dekorations- und Geschenkartikel. Im hintersten Teil der Scheune hatten die Imker ihren Stammplatz eingenommen. Der Duft von Met und Zuckerwatte machte sich breit. Am Nachbarstand ergänzten Fruchtliköre das Angebot.

In den guten Stuben ließen es sich die Gäste am Kachelofen bei Kaffee, Kuchen, einem Glas Wein oder Bier gut gehen. Wegen der Umbauarbeiten konnte das obere Stockwerk nicht genutzt werden. Krippenschnitzer Anton Pöpperl präsentierte daher im unteren Treppenaufgang seine Werke. Für die Kinder bildete der Besuch von Nikolaus und Knecht Rupprecht den Höhepunkt des Nachmittags. Vorher bot sich Gelegenheit, auf einem Karussell dem Himmelsboten entgegenzufliegen. Begleitet von drei Bläsern der Waldjugend beendete Willi Trummer als Nachtwächter mit dem Lied "Hört, ihr Leut' und lasst euch sagen" den Adventsmarkt.
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