Es war eine schwierige Zeit für den Vorstand, hatte der Arbeiterkameradschaftsverein doch den Tod von Kassier und Schriftführer zu verkraften. Eine Nachwahl bei der Hauptversammlung brachte Abhilfe.
Schwere Zeit liegt hinter Verein

(rtw) Nach einem Jahr ohne Generalversammlung zog der Verein Bilanz über die vergangenen 24 Monate.

Vorsitzender Klaus Strobel verlas die Berichte von Schriftführer und Kassier. Geschenke bei Krankenbesuchen und Blumengrüße bei Beerdigungen schlugen hier zu Buche. Spenden anlässlich der 100-Jahr-Feier sorgten im Gegenzug für ein Plus in der Vereinskasse. Insgesamt zog Strobel eine positive Bilanz.

Gelungenes Jubiläum

In seinem Bericht ging der Vorsitzende auf die Beteiligung des Vereins an Festen im Gemeindebereich ein. An Fronleichnamsprozession und Volkstrauertag nahm man mit Abordnungen teil. Der Preisschafkopf kam gut an und führte dank der Sachspenden aus der Geschäftswelt zu einer Entlastung der Vereinskasse.

Breiten Raum im Vorstandsbericht nahm die 100-Jahr-Feier des Vereins ein, zu der sich zahlreiche Gäste die Ehre gegeben hatten. Eine interessante Chronik, Grußworte und musikalische Einlagen sorgten für einen würdevollen und abwechslungsreichen Nachmittag.

Bürgermeister Winfried Franz hob die Genesungswünsche hervor, die der Arbeiterkameradschaftsverein seien überwiegend älteren Mitgliedern im Krankheitsfall überbringt.

Die schwierige Zeit nach den Todesfällen von Kassier und Schriftführer und der Erkrankung des 2. Vorsitzenden habe den Zusammenhalt gefordert. "Hilfe und Solidarität sind auch in der modernen Zeit wichtige Werte, die der Verein hochhält", stellte Franz fest.

Für ihre Treue erhielten aus der Hand des Vorsitzenden Ehrenurkunden und -nadeln für 25 Jahre Josef Zährl, für Jahre 40 Georg Aures, Hans Freiberger, Heinrich Weigl Eduard Müller und Hans Renner sowie für 50 Jahre Johann Ehras.

Die Nachwahl ergab, dass Karl Appel bis zur turnusgemäßen Neuwahl in einem Jahr die Kasse verwaltet.

Platz für Fahnenschrank

Angeregt wurde, einen Platz für den Fahnenschrank zu suchen, der bisher in einem Privathaus steht. Bürgermeister und Vereinsführung wollen ihn in einem öffentlichen Gebäude unterbringen, so dass er bei Bedarf zugänglich ist.
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