Es wird Zeit für einen Heimsieg

Der FC Amberg II ist heute wieder Gast, diesmal in Freudenberg. Der Aufsteiger wartet auf seinen zweiten Heimsieg, vor eigenem Publikum sieht die Bilanz noch düster aus. FC-Trainer Tobias Pinzenöhler (Zweiter von rechts) und seine Mannschaft sind aber in dieser Saison noch ungeschlagen. Bild: ref

Der FC Amberg II kann aus dem Vollen schöpfen und auf Verstärkung aus dem Regionalliga-Kader bauen. Der SV Freudenberg kann von solchen Voraussetzungen nur träumen und muss auch noch auf seinen verletzten Spielertrainer verzichten.

Wegen der Freudenberger Kirwa wurde das Spiel der Bezirksliga Nord auf den heutigen Freitag (Anstoß 17.45 Uhr) vorverlegt. Nach dem überraschenden aber nicht unverdienten Auswärtssieg in Hahnbach ist der gastgebende SV punktemäßig durchaus im Soll.

Zu denken gibt aber, dass die Zähler bis auf eine Ausnahme auf fremden Plätzen geholt wurden. So gingen die letzten drei Heimspiele verloren, während man die vergangenen drei Auswärtsspiele gewinnen konnte.

Es wäre also wieder mal Zeit, den treuen Fans auch zu Hause einen Erfolg zu präsentieren. Dieses Vorhaben wird aber gegen den aktuellen Tabellenvierten mehr als schwer. Die Regionalligareserve hat bei einem Spiel weniger sogar die Möglichkeit, an die Tabellenspitze vorzurücken. Sie verloren bisher noch keine Partie, gewannen fünfmal, spielten zweimal unentschieden und kassierten erst fünf Gegentore. Dies zeigt schon die Stärke der Amberger, die über eine junge, technisch sehr gut ausgebildete Mannschaft verfügen und immer wieder auf Verstärkungen aus dem Regionalligakader zurückgreifen können.

Dies sind Verhältnisse, von denen der Freudenberger Trainer Florian Neiß nur träumen kann. In Hahnbach verletzte er sich am Knöchel und fällt ebenso aus wie Johannes Dotzler und Daniel Bosser. Die Heimelf überzeugte aber in den letzten Partien zumindest in kämpferischer Hinsicht. Konzentration und unbedingter Einsatz werden auch in der heutigen Partie notwendig sein, um die technische Überlegenheit des Gegners ausgleichen zu können. Inwieweit die Kirwavorbereitungen die Leistung beeinflussen bleibt abzuwarten. Abteilungsleiter Tafelmeier ist sich aber sicher, dass es keine negativen Auswirkungen gibt.

Tobias Pinzenöhler, dem Trainer des FC Amberg II, steht der gleiche Kader wie vergangene Woche für Ensdorf zur Verfügung. Es fehlt weiterhin der verletzte Dennis Kramer. Aber der sich zuletzt im Urlaub befindliche Simon Schwarzfischer kehrt zurück. Ob und wer als Unterstützung aus dem Regionalliga-Kader aushilft, entscheidet sich erst nach dem Abschlusstraining am Donnerstagabend. "Wir wollen schönen Fußball bieten und heuer nichts mit dem Abstieg zu tun haben", erklärt der Amberger Coach trotz des hervorragenden Starts.
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