Eschenbach will Söders Versprechen einlösen - Vorerst keine Eigeninitiative
W-Lan soll Stadtplatz beleben

Die Stadt beantragt bei der Staatsregierung die Bereitstellung eines W-Lan-Hotspots am Stadtplatz. Dies ist das Ergebnis einer Aussprache zum Antrag der CSU/ÜCW-Fraktion im Stadtrat.

Stellvertretender Fraktionssprecher Peter Nasser hatte damit argumentiert, dass ein W-Lan heute generationsübergreifend zu einem wichtigen Thema geworden ist und "ein freier Internetzugang den Stadtplatz unter Umständen ein wenig beleben könnte". Er verwies auf die Erklärung von Finanz- und Heimatminister Söder vom 5. November, nach der bis 2020 in Bayern 10 000 freie Hotspots installiert werden sollen. Statt das Vorhaben in Eigeninitiative anzugehen hielt er es vorerst für sinnvoll, die günstigere Lösung über die Staatsregierung zu wählen. Nicht nur Bürgermeister Peter Lehr befürwortete die sofortige Bewerbung beim W-Lan-Zentrum in Straubing.

"Gute Vorschläge unterstützen wir stets", bekundete spontan SPD- Sprecher Fritz Betz. "Wenn der Freistaat Geld ausgibt, sollten wir dabei sein", pflichtete Hans Bscherer für die Freien Wähler bei.

Wie Nasser ergänzend mitteilte, übernimmt der Freistaat die Kosten für die Ersteinrichtung. Die Betriebskosten bleiben bei der Kommune, die die Standorte festzulegen hat.
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