Eschenbacher Bauernmarkt lockt bei strahlendem Sonnenschein wieder zahlreiche Besucher an
Landwirte sorgen für gedeckten Tisch

Stellvertretender Landrat Albert Nickl (links) und Kreisbäuerin Christa Kick (Vierte von links) gehörten am Wochenende zu den Ehrengästen des Eschenbacher Bauernmarkts. Sie freuten sich, dass sich das Vieh beim Fressen nicht stören ließ. Die Veranstaltung zeigt die vielen Facetten der Landwirtschaft. Bild: rn
Josef Fütterer, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes, freute sich mit den Verantwortlichen des Eschenbacher Bauernmarkt vor allem über das Kaiserwetter. Jagdhornbläser gaben um 10 Uhr das Eröffnungssignal. Fütterer kündigte Regionalität und Qualität an: "Sie sehen große und kleine Maschinen und Geräte für den Landwirt und kulinarische Leckerbissen aus unserer nächsten Umgebung."

Über die bundesweit zunehmenden Bauernmärkte freute sich Kreisbäuerin Christa Kick. Sie beschrieb sie als zugkräftige Veranstaltungen, die sich im Laufe der Jahre vom einfachen, lokalen und durch landwirtschaftliche Produkte geprägten Markt zu einem regionalen und teilweise überregionalen Agrarmarkt entwickelt haben.

Jagdhornbläser gaben bei Kaiserwetter das Startsignal zum Bauernmarkt. Große und kleine Maschinen und Geräte für die Landwirtschaft sowie kulinarische Leckerbissen fanden Bewunderer und Abnehmer. Bilder von Walther Hermann


Für den besonderen Stellenwert der Landwirtschaft machte sich stellvertretender Landrat Albert Nickl stark, als er erklärte: "Die Landwirtschaft sorgt für einen gedeckten Tisch und eine wunderschöne Heimat." Den regionalen Erzeugnissen gab er das Qualitätsmerkmal "Erste Wahl".

Mit Ankündigungen wie aus einer Speisekarte machte Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies Appetit auf die vielseitigen kulinarischen Angebote des Tages. Der volkswirtschaftlichen Bedeutung unserer Landwirtschaft wandte sich Bürgermeister Peter Lehr zu. Er sprach von 285 000 Landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland, die etwa 16,7 Millionen Hektar Fläche bewirtschaften und rund eine Million Arbeitskräfte beschäftigt. Mit nur zwei Schlägen zapfte Nickl dann anschließend das erste Fass Festbier an und stieß mit den Ehrengästen auf ein gutes Gelingen der Veranstaltung an.
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