Etat-Eckdaten

Das Gesamtvolumen umfasst rund 18,55 Millionen Euro (plus 12,6 Prozent in Relation zu 2014).

Die größte Einnahmequelle bleibt mit rund 3,3 Millionen Euro (+ 333 800 Euro) die 15-prozentige Beteiligung an der Lohn- und Einkommensteuer. Ein Zuwachs wird auch bei der Gewerbesteuer erwartet: von 2,6 auf mindestens 2,95 Millionen Euro.

Die Steuerkraft steigt weiter. Sie liegt jetzt bei 775 Euro pro Einwohner und somit um etwa 6,7 Prozent unter dem Landesdurchschnitt. Damit rangiert Nabburg unter den 33 Landkreis-Kommunen an vierter Stelle. Nach den Angaben des Bürgermeisters stehen nur Wackersdorf, Neunburg vorm Wald und Wernberg-Köblitz besser da.

Die größte Ausgabeposition bildet die Kreisumlage mit rund 2,45 Millionen Euro, gefolgt vom Personalaufwand (1,3 Millionen), der VG-Umlage (1,2 Millionen) und der Gewerbesteuerumlage (642 000 Euro). Für den Betrieb der Kindergärten sind 803 000, für die Grund- und Mittelschulen 726 000, für die Museen 112 000, für die Wasserversorgung 765 000 und für die Abwasserbeseitigung 1,1 Millionen Euro aufzuwenden.

Der Überschuss aus dem Verwaltungshaushalt beträgt 1,6 Millionen Euro, die freie Finanzspanne 769 000 Euro.

Kreditaufnahmen (vorwiegend für die Abwasseranlage) sind in Höhe von 1,7 Millionen Euro nötig. Abzüglich der Tilgung beträgt die Neuverschuldung 836 000 Euro. Die Schulden der Stadt werden Ende des Jahres mit rund 10,0 Millionen Euro zu Buche stehen. Damit überschreitet Nabburg den Landesdurchschnitt vergleichbarerer Städte um 116,5 Prozent.

Die Rücklagen reduzieren sich von 174 600 auf 107 300 Euro und liegen noch knapp über der Mindestrücklage (105 700 Euro). (am)
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