Etzenricht optimistisch

Das fünfte Unentschieden in sechs Partien zwischen dem SV Etzenricht und dem TV Schierling sahen die Zuschauer zuletzt am 16. Mai. Heute treffen die Mannschaften in einem vorgezogenen Spiel erneut aufeinander. Bild: war

Einen Sieger gab es bisher nur einmal, wenn der SV Etzenricht gegen den TV Schierling spielte. Und das war die Mannschaft von Michael Rösch. Sonst trennten sich die Kontrahenten immer unentschieden. Aber heute hofft der SV auf den zweiten Erfolg.

Etzenricht. (war) Bereits am Mittwoch, 26. August, muss der SV Etzenricht ran. In der vorverlegten Partie geht es ab 18.30 Uhr gegen den TV Schierling. Die Gastgeber belegen sozusagen ihren Stammplatz. Sie sind auf Platz zehn in der Landesliga zu finden. Stammplatz deshalb, weil die Truppe um Spielertrainer Christian Brandl zum Abschluss der drei letzten Serien als 13., 11. und 10. über die Ziellinie ging.

Mit Brandl verquickt ist auch die vereinsinterne Torschützenliste. Der 28-jährige Vollblutstürmer traf in den acht Begegnungen dieser Saison schon sieben Mal. Ein wichtiges Tor erzielte auch Mittelfeldspieler Andreas Pollakowski, der zum Saisonstart das Trikot des SVE mit dem des TV tauschte.

Die Statistik weist im Direktvergleich fünf Unentschieden in sechs Spielen aus. 1:1 endete die Partie vor gut einem Vierteljahr in Etzenricht. Der einzige Sieg (3:1) glückte dem Sportverein im Hinspiel der vergangenen Saison. Etzenricht möchte auch weiter ohne Niederlage bleiben, wenn es nach SVE-Trainer Michael Rösch geht. Er spricht von einer "ausgeglichenen Liga" und blickt mit Respekt auf das Gastspiel beim TV.

Bisher war seine Mannschaft auswärts bestens disponiert, konnte alle Auseinandersetzungen auf fremden Plätzen siegreich beenden. Speziell der Auftritt an der Isarstraße bei Fortuna Regensburg galt nach Ansicht von SV-Abteilungsleiter Manfred Herrmann als die bislang beste Saisonleistung.

"Ammerthal hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn wir am Ende noch das 2:1 nachgelegt hätten", sagte Rösch hinsichtlich der enormen Steigerung seines Teams beim Derby am zurückliegenden Freitag. Die Mannschaft wirkte auf fast allen Positionen frischer als die DJK, konnte nach dem Wechsel einen Gang höher schalten und verdiente sich damit den Ausgleichstreffer.

Vermisst wurde dabei Klaus Herrmann, Rösch musste daher sein ganzes Gefüge umbauen. Mit ihm ist auch heute nicht zu rechnen. "Wir lassen Klaus seine Zerrung auskurieren und gönnen ihm eine Pause, denn er ist langfristig wichtig für uns", begründete Manfred Herrmann diese Maßnahme in Abstimmung mit dem Trainer.

Wie Klaus Herrmann gilt Martin Pasieka als eine der tragenden Säulen im SVE-Kader. Auch er steht heute nicht zur Verfügung. Matthias Dietl und Johannes Pötzl zeigten gegen Ammerthal, dass sie gut drauf sind. Sie tragen zusammen mit Andreas Schimmerer und Klaus Moucha das Mehr an Verantwortung in der Offensive. Schimmerer zog in der internen Torschützenliste nach dem Ausgleichstreffer gegen Ammerthal gleich, kommt auf fünf Treffer. Rösch kann voraussichtlich wieder auf Tobias Scharl zurückgreifen.
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