Etzenricht peilt gegen Aufsteiger SV Huttthurm am Samstag einen Heimsieg an
SV will Punktekonto aufbessern

Etzenricht. (war) Das vorletzte Mal hat der SV Etzenricht Heimrecht, für den gastierenden SV Hutthurm ist dies am Samstag, 2. Mai, um 16 Uhr der erste Auftritt auf der Siegfried-Merkel-Sportanlage.

Hutthurms Spielertrainer Florian Wallner (29) feierte nach zehn Jahren in der BOL und Bezirksliga mit dem Verein den Wiederaufstieg. Mannschaft und Coach etablierten sich mit einer bemerkenswerten Geduld in der neuen Spielklasse, denn innerhalb von zehn Spieltagen waren je fünf Niederlagen und Unentschieden gebucht. Den ersten Vollerfolg, ein 2:0 im Stiftland beim SV Mitterteich, feierten Wallner & Co Anfang September. Zwischenzeitlich sammelten die Hutthurmer fleißig Punkte, sind um drei besser als der SVE und mit Abstand bester Aufsteiger. Die Siege (12) dominieren über die Niederlagen (11), dazu kommen sieben Remis. Die Rösch-Schützlinge (11/7/12) könnten bei einem Dreier gleichziehen, die solide Heimbilanz zementieren und im Wettbewerb um den Nichtabstiegsplatz 13 Boden gegen die zuletzt stark auftrumpfende Konkurrenz gutmachen.

An Optionen und einer Zielsetzungen fehlt es nicht, gleichwohl aber mangelt es an personellem Spielraum. Als Pechvogel der Saison steht Thomas Schärtl fest. Der technisch starke Offensivspieler fällt mit Kreuzbandriss über das Saisonende hinweg aus. Schon 2011, als der inzwischen 21-jährige vom FC Amberg nach Etzenricht wechselte, erforderte die gleiche Verletzung eine Geduldsprobe. Sieben Treffer gingen 2013/14 auf sein Konto, in dieser Saison waren es fünf bei insgesamt 43 Einsätzen. Damit bleibt eine schwer zu schließende Lücke.

Auch Johannes Pötzl wird die letzten vier Spiele nicht mehr auflaufen und mit Andreas Schimmerer (USA-Aufenthalt) fehlt ein weiterer Offensivmann. Klaus Herrmanns Einsatz verhindern wiederum Rückenprobleme. Im Hinspiel am 14. Spieltag, einem Freitagabend, unterlag der SVE in Hutthurm. Die Gastgeber drehten die SVE-Pausenführung (2:1) in einen 4:2-Heimsieg.

Trainer Michael Rösch sieht das Restprogramm trotz schwieriger Ausgangslage optimistisch: "Wir haben noch zwei Heimspiele, die wollen wir beide unbedingt gewinnen. Nach dem Winter konnten wir bereits die Niederlagen gegen Langquaid, Fortuna und den SC Regensburg aus der Vorrunde egalisieren. Dies soll uns auch gegen Hutthurm gelingen. Wir wollen aus den letzten vier verbleibenden Spielen nochmal alles aus der Saison herauskitzeln und so viele Punkte wie nur möglich auf unser Konto bringen."
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.