Etzenricht will dagegenhalten

Ein Schmankerl bietet das Vorbereitungsprogramm des Sportvereins Etzenricht: Am Mittwochabend um 19 Uhr gastiert Regionalligist FC Amberg mit den ehemaligen SVE Offensivspielern Michael Dietl und Benjamin Werner (links). Bild: war

Der Terminkalender des SV Etzenricht im Vorbereitungsprogramm bietet heute zweifellos einen Höhepunkt. Es kommt Regionalliga-Aufsteiger FC Amberg.

Etzenricht. (war) Erst um 19 Uhr wird das Testspiel des SV Etzenricht gegen den FC Amberg angepfiffen. Für beide Teams ist es der viert und vorletzte Test. FCA-Cheftrainer Timo Rost und seine gezielt auf Einzelpositionen verstärkte Truppe probierte sich im Umland aus. Ein 8:0 beim TuS Kastl, ein 5:1 beim FV Vilseck und ein 2:1 beim Etzenrichter Ligakonkurrenten DJK Gebenbach sind bislang notiert.

Von den Neuzugängen 2015 der Vilsstädter ist Thomas Schneider am bekanntesten. Der 25-jährige wechselte vom Weidener Wasserwerk zum FC. Die Etzenrichter Fans freuen sich auf ein Wiedersehen mit zwei ehemaligen Publikums-Lieblinge. In seiner letzten Saison (2011/2012) vor seinem Wechsel von der Haidenaab an die Vils traf Benjamin Werner 20 Mal für den SVE, obwohl die Mannschaft im unteren Teil der Tabelle platziert war.

Die Dribbelstärke und der Spielwitz, den Michael Dietl (21) versprühte, haben die Zuschauer noch in bester Erinnerung. Für den "Michi" lief es mit 23 Einsätzen in der Bayernliga im ersten Jahr schon perfekt, die Etzenrichter drücken ihm die Daumen für eine solide Weiterentwicklung eine Etage höher. Gleiches gilt natürlich für Werner.

"Allen Spielern werde ich wiederum die Möglichkeit einräumen, sich auf hohem Niveau beweisen zu können", freut sich SV-Trainer Michael Rösch auf die Herausforderung gegen diesen Hochkaräter und auf die "alten Bekannten". Er fügt an: "Amberg wird sicherlich unsere Defizite eiskalt aufzeigen, dennoch wollen auch wir nichts unversucht lassen, dagegen zuhalten und ein gutes Spiel abzuliefern". Bisher verkaufte sich die neu zusammengestellte Elf des Sportvereins gut. 5:2 und 5:0 in Kulmain und Schwarzenbach, zu Hause gab es ein 3:1 gegen den 1. FC Zandt. "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir am Ende unter den vorderen zehn in der Tabelle landen", äußerte sich beispielsweise Martin Pasieka, der die Anforderungen der Liga genau kennt, nach seinen ersten Eindrücken von seinen neuen Mitspielern. Möglicherweise wird Stephan Herrmann gegen die Rost-Truppe wieder zum Einsatz kommen, ansonsten steht der gesamte, gegenüber der Vorsaison verbreiterte Kader zum Disposition. Das letzte Testspiel am Samstag, 11. Juli, beim FC Vorwärts Röslau wurde auf 14.30 Uhr vorverlegt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.