Europa-Abgeordneter Albert Deß informiert sich bei Landwirt über Technik im Stall
Oft fehlt die Praxisnähe

Landwirt Martin Härtl und der Europaabgeordnete Albert Deß beim Gang durch den Stall. Bild: jr
Eine enorme Arbeitserleichterung bringt für Landwirt Martin Härtl, seine Frau Gertrud und Sohn Andreas der Einbau eines Futterroboters. Wie sich dies in der Praxis auswirkt, zeigte der Landwirt jetzt dem Europaabgeordneten Albert Deß und den CSU-Mandatsträgern. "Ich saß heute Vormittag noch selber auf dem Traktor", sagte Albert Deß, als er vom NT auf seine Verbindung zur Landwirtschaft angesprochen wurde. Der Neumarkter bewirtschaftet mit seiner Familie selbst einen Bauernhof.

Seit zehn Jahren gehört er dem Europäischen Parlament an und ist der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion. Schon zu Beginn seines Besuchs in Kleinbüchlberg wurde die fehlende Praxisnähe der Mitarbeiter in der Höheren Verwaltung angesprochen, was nicht zuletzt auch Albert Deß bedauerte.

CSU-Kreisvorsitzender Tobias Reiß hieß den Gast willkommen. "Vielen Landwirten stellt sich die Frage, was kommt jetzt, nach dem Wegfall der Milchquote. Wie geht es weiter?" BBV-Obmann Ely Eibisch setzte weiter auf die Unterstützung der Politik.

Landwirt Martin Härtl stellte den Gästen seinen landwirtschaftlichen Betrieb vor. 1960 wurde ein neuer Stall gebaut, der jedoch zehn Jahre später abbrannte. Die Folge war der anschließende Wiederaufbau. Aktuell stehen im Stall 50 Milchkühe, dazu kommen die Nachzucht und die Kälber. Wichtigste Neuerung ist die Einführung des Futterroboters, der seit zwei Jahren im Betrieb ist. Härtl sprach von einer wesentlichen Erleichterung für die Familie. Mehrmals täglich füttert der Roboter, nach vorheriger Eingabe, die Kühe. Beim anschließenden Rundgang überzeugten sich die Gäste vom technischen Fortschritt. Beim anschließenden Fachgespräch in der "Petersklause" in Großbüchlberg stellte sich Albert Deß den Fragen der Landwirte.
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