Ex-Bezirksligist empfängt den SV Mitterteich II - Spitzenreiter TSV Konnersreuth will in ...
Kreisliga Süd: Verfolgerduell beim FC Tirschenreuth

Fünfter gegen Dritter heißt es am Samstag, 25. Oktober, um 15 Uhr im Verfolgerduell der Kreisliga Süd zwischen dem FC Tirschenreuth und dem SV Mitterteich II. In der Vorrunde (Szene) setzte sich die Landesliga-Reserve mit 4:1 durch. Bild: Gebert
Tirschenreuth. (kap) Kehrt der TSV Konnersreuth (1./34 Punkte) nach drei Niederlagen in Folge in die Erfolgsspur zurück? Die Antwort darauf gibt die Hamann-Truppe am zweiten Rückrundenspieltag in der Partie beim abstiegsbedrohten TSV Waldershof (13./15). Von einem weiteren Ausrutscher des Tabellenführers würde unter anderem der SV Mitterteich II (3./33) profitieren. Allerdings nur, wenn er beim wieder erstarkten FC Tirschenreuth (5./29) gewinnt.

Durch die deftige 0:5-Abfuhr in Mitterteich hat der SV Steinmühle (7./28) an Boden verloren. Die Niederlage will die Mannschaft logischerweise nicht auf sich sitzen lassen. Leidtragender könnte der ohnehin schon arg gebeutelte SC Mähring (14./14) sein. Ihren Aufwärtstrend versuchen die Sportfreunde Kondrau (12./17) gegen den ATSV Tirschenreuth (9./23) fortzusetzen.

FC Tirschenreuth       Sa. 15 Uhr       SV Mitterteich II
"Die Geduld mit dem neuem Trainer und der Mannschaft trägt langsam Früchte", freut sich FC-Manager Günter Popp. Mit der spielerischen Leistung beim 4:0-Erfolg im Stadtderby war er sehr zufrieden. "Diese gilt es nun gegen einen Mitkonkurrenten fortzusetzen." Allerdings sieht er mit Mitterteich ein ganz anderes Kaliber auf die Mannschaft zukommen. "Bei denen weiß man nie, wie sie aufgestellt sind. Das ist mir aber eigentlich egal. An Kirchweih will ich einen Sieg sehen." Gerne würde SV-Trainer Sascha Haberkorn den Hausherren das Kirchweih-Essen versalzen. "Die Form dazu hätten wir", betont er. "Immerhin hat die Mannschaft vier Mal in Folge zu Null gespielt und souverän gewonnen. Freiwillig räumen wir den zweiten Tabellenplatz auf keinen Fall." Die Anfangsformation hängt diesmal stark vom Kader der "Ersten" ab.

ASV Wunsiedel       So. 13 Uhr       SpVgg Selb 13
ASV-Trainer Udo Schnurrer gibt offen zu, dass er nun den ersten Tabellenplatz anpeilt. Dazu ist natürlich ein Sieg nötig. Nach den letzten Erfolgen sieht er seine Mannschaft für das Oberfranken-Duell gerüstet. Er beklagt zwar einige angeschlagene Spieler, hofft aber, dass sie auf die Zähne beißen. Hart geht Kollege Stefan Rogler mit seinem Team nach der Niederlage gegen Selb-Plößberg ins Gericht. "In mir brodelt es noch immer. Ich kann es mir nicht erklären, warum die Mannschaft leichtfertig Punkte liegen lässt. Auf mich wirkt sie zurzeit wie eine Wundertüte." In Wunsiedel will er eine Truppe mit Siegeswillen sehen.

SV Griesbach       So. 15 Uhr       VfB Arzberg
Im Kellerduell in Mähring fuhr die Heimelf einen ganz wichtigen Dreier ein. Damit dieser auch an Wert gewinnt, muss unbedingt nachgelegt werden. So sieht es auch SV-Spielleiter Benjamin Schmidt, der sicher ist, dass Arzberg keine Übermannschaft und durchaus zu schlagen ist. Über die Anfangsformation wird kurzfristig entschieden, da einige Akteure angeschlagen sind. Auf etliche wichtige Stammkräfte muss VfB-Trainer Robert Nothhaft erneut verzichten. Doch die Leistung in der letzten Partie stimmt ihn zuversichtlich. "Mit dem gleichen Kampfgeist sind wir an der Grenze nicht chancenlos."

SV Steinmühle       So. 15 Uhr       SC Mähring
Den nicht zu kompensierenden Ausfällen gibt SV-Trainer Thorsten Meier die Schuld an der saftigen 0:5-Abfuhr in Mitterteich. Natürlich will er umgehend in die Erfolgsspur zurück. "Aber das wird nicht einfach. Rein spielerische Mittel werden gegen die abstiegsbedrohten Gäste kaum reichen. Wir werden den Kampf annehmen müssen." Immer wieder plagen die Hausherren kleinere Verletzungen. Stefan Lippert kehrt nach längerer Pause zurück. Große Hoffnungen setzt SC-Spielleiter Stefan Schneider auf die Rückkehr von Torjäger Pavel Chocholaty. "Seit seinem Ausfall vor sieben Wochen haben wir kein Spiel mehr gewonnen", blickt Schneider zurück. Aufgeben will der Funktionär noch lange nicht. "Auch wenn wir uns gegen Steinmühle schon immer schwer getan haben, versuchen wir alles, wenigstens einen Zähler zu entführen."

SF Kondrau       So. 15 Uhr       ATSV Tirschenreuth
"Es war ein glücklicher Sieg in Konnersreuth", bestätigt SF-Coach Jürgen Schmidkonz im Nachhinein. "Wichtig sind die drei Punkte. Natürlich wollen wir unseren derzeit guten Lauf fortsetzen und uns von den gefährdeten Rängen weiter absetzen." Im gleichen Atemzug warnt Schmidkonz vor einem gefährlichen Aufsteiger, der zu allem fähig sei. Bis auf Rotsünder Johannes Ziegler sind alle Akteure einsatzfähig. Abgehakt hat Kollege Markus Schaumberger die deutliche 0:4-Niederlage im Stadtderby gegen den FC. "Der war einfach besser und hat verdient gewonnen." In Kondrau erwartet Schaumberger ein hartes Stück Arbeit. "Aber wir wollen den Gegner auf Distanz halten. Dazu benötigen wir wenigstens einen Zähler." Personelle Veränderungen gibt es keine.

TSV Waldershof       So. 15 Uhr       TSV Konnersreuth
Mit dem 2:0-Sieg in Marktleuthen hofft Trainer Markus Kremser Selbstvertrauen getankt zu haben. "Gegenüber der glatten 0:4-Vorrundenniederlagen müssen wir läuferisch und spielerisch zulegen", weiß Kremser. "Damals waren wir mit dem Ergebnis noch gut bedient." Wichtig wird sein, die Gäste nicht ins Spiel kommen zu lassen. Schmerzlich vermissen wird der Coach Brunner, den Garanten der zuletzt geholten Punkte. Dürrbeck und Hermann stoßen wieder zum Kader. Nach drei Niederlagen in Folge ist bei den Gästen Ernüchterung eingekehrt. "Mir war klar, dass irgendwann einmal ein Einbruch kommt", sagt Spielleiter Christian Werner. "Wir schaffen es einfach nicht, das erste Tor zu schießen." In Waldershof will der Tabellenführer in die Erfolgsspur zurückkehren. Die personellen Voraussetzungen sind gut, denn der Kader ist komplett.

TSV Thiersheim II       So. 15 Uhr       FC Marktleuthen
Als enorm wichtig bezeichnet Vorsitzender Karl-Peter Mötsch den 5:3-Sieg in Lorenzreuth. "Jetzt müssen wir nachlegen, um uns von den unteren Rängen zu entfernen." Aber Vorsicht: "Die Gäste sind besser, als es ihr Tabellenplatz aussagt." Der TSV vertraut dem Kader vom vergangenen Wochenende. Auch wenn sich die Lage dramatisch zuspitzt, gibt sich FC-Trainer Marc Sommer längst nicht geschlagen. "Aufgeben kommt nicht infrage." Nur gut, dass drei zuletzt verletzte Spieler zurückkehren.

TV Selb-Plößberg       So. 15 Uhr       FC Lorenzreuth
Nach dem Derbysieg gegen den Stadtrivalen SpVgg 13 sind die Hausherren plötzlich wieder im Geschäft. Die gute Ausgangslage will TV-Trainer Daniel Micklisch nicht leichtfertig verspielen. "Wir wollen dranbleiben und spielen voll auf Sieg", verspricht Micklisch. Gegen Thiersheim bescheinigte FC-Trainer Sebastian Fräßdorf seiner Truppe einen leidenschaftslosen Auftritt. "Trotzdem bin ich überzeugt, dass die Mannschaft eine entsprechende Reaktion zeigen wird." Sein Team sieht er als Außenseiter, zumal Toni Küspert und einige Juniorenspieler nicht dabei sind.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.