Ex-Weidener Marco Witt läuft im Derby gegen Vohenstrauß erstmals für den SC auf
Hochkaräter für Luhe-Wildenau

Marco Witt, ehemaliger Spieler der SpVgg Weiden und der DJK Ammerthal, gibt heute sein Debüt für den SC Luhe-Wildenau. Bild: hfz
Oberwildenau/Vohenstrauß. (kap) Langsam nähert sich die Truppe laut Roland Rittner, Trainer des SC Luhe-Wildenau (16./0) den körperlichen Voraussetzungen, um in der Bezirksliga Nord dagegenzuhalten. Jetzt fehlt nur noch ein Erfolgserlebnis. Vielleicht platzt ja der Knoten am Mittwoch um 18 Uhr im Derby gegen die SpVgg Vohenstrauß (12./6).

Zur Zeit befinden sich beim Sportclub immerhin 22 Akteure im Trainingsbetrieb und die Stimmung ist trotz der Misserfolge weiterhin gut. "Natürlich fehlt die Qualität, zumal einige Akteure ihren fußballerischen Zenit überschritten haben", weiß auch Rittner. "Wir sind auf einem guten Weg und versuchen auf Ergebnis zu spielen." Unterstützung erhält der arg gebeutelte Verein seit dieser Woche von Marco Witt. Der 37 Jährige ist kein Unbekannter, spielte er doch vor Jahren in der Bayernliga für die SpVgg Weiden und schnürte die Stiefel auch beim Landesligisten DJK Ammerthal. Von ihm erhofft sich Rittner natürlich weitere Impulse. Ob es zum ersten Erfolgserlebnis reicht, wird sich zeigen. "Auf jeden Fall versuchen wir alles, um den Gast wenigstens zu ärgern", verspricht Rittner. Wieder in den Kader kehrt Petr Podkul, der in Schwarzenfeld schmerzlich vermisst wurde, zurück. Die Anfangsformation gibt Rittner kurzfristig bekannt.

Ziel ist ein Dreier

Durch eine überzeugende Leistung gelang den Gästen gegen Pfreimd ein wichtiger Sieg. Allerdings wäre ausruhen Fehl am Platz, was die Tabelle deutlich unterstreicht. "Die Mannschaft ist gut drauf", sagt Abteilungsleiter Gerald Grosser. "Es wäre verdammt wichtig, im Derby siegreich nachzulegen." Die derzeitige Situation beim Sportclub will Grosser nicht als Maßstab hernehmen. Dessen Kader sei weiter angewachsen und qualitativ nicht schlechter geworden. "Wir haben also keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen und kümmern uns nicht um dessen Probleme. Vielmehr muss sich die Mannschaft auf ihr eigenes Spiel konzentrieren."

Klar definiert Grosser das Ziel: "Mit drei Punkten wollen wir uns aus dem Tabellenkeller verabschieden." Wieder im Kader ist Stefan Karl, der gegen Pfreimd ein tolles Comeback feierte. Hinter dem Einsatz des angeschlagenen Benjamin Urban sowie Sebastian Dobmayer stehen Fragezeichen. Ausfallen wird auf jeden Fall Stefan Gmeiner. Ansonsten steht Trainer Rainer Summerer der komplette Kader zur Verfügung.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.