Expositur Burkhardsrieth feiert Kirchenpatron St. Ulrich mit Messe und Fest
Ratgeber der Könige

Die Gläubigen erinnerten an den Kirchenpatron St. Ulrich, der sich vor allem für seine Mitmenschen einsetzte. Nach dem Gottesdienst ging das weltliche Fest über die Bühne. Bild: bey
Die katholische Expositur Burkhardsrieth feierte am Sonntag zum Gedenken an den heiligen St. Ulrich das Ulrichsbergfest. Der Heilige war am 4. Juli 973 in Augsburg verstorben. St. Ulrich war der erste Heilige der katholischen Kirche. Stadtpfarrer Pater Hans Ring erinnerte an das Wirken des heiligen Ulrich, der die Nächstenliebe und die Hilfe für andere Menschen in den Mittelpunkt seines Lebens gestellt hatte.

Der Heilige St. Ulrich war darüber hinaus ein Ratgeber für Könige und Fürsten und hatte sich im gleichen Atemzug um die Ausbildung der Priester gekümmert. In seiner Ansprache befasste sich Stadtpfarrer Pater Hans Ring mit dem Beruf des Hirten, der so unterschiedlich ausgeübt werde.

Einerseits erfahre der Mensch eine Unterstützung, andererseits gebe es darunter auch schwarze Schafe. Jesus habe sich immer als "der gute Hirte" gezeigt, der auch sein Leben für "gutes Saatgut" gebe, wie es Jesus selbst getan habe. Der Tod am Kreuz sei die Tat eines guten Hirten gewesen, sagte der Stadtpfarrer. Für die Menschen sei es wichtig, den guten Hirten besser kennenzulernen, um ihm Vertrauen zu schenken. Damit stellte Pater Hans Ring die Verbindung zum heiligen St. Ulrich vor, dem die Menschen vertrauen konnten. Um dies zu erreichen, habe St. Ulrich seine Diözese bis in den letzten Winkel besucht. Der Heilige sei damit als guter Hirte Jesus Christus erfahr- und erlebbar geworden.

An den Gottesdienst schloss sich unter dem Schatten der Bäume der weltliche Teil des Fests an, den die "Werkstattmusikanten" aus Eslarn begleiteten.
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