Fachwissen fürs Gewerbegebiet

Professorin Christine Hellbach (Zweite von rechts) und ihre Studentengruppe sind voller Tatendrang. Sie wollen ihr Fachwissen in die Entwicklung des Industrie- und Gewerbegebiets einfließen lassen, versicherten sie dem Dritten Bürgermeister Eduard Delling (rechts). Bild: ral

Potenziale vor Ort müssen genutzt werden. Kompetente Unterstützung für das Gewerbegebiet in Trisching erhält die Gemeinde Schmidgaden nun von der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden.

Schmidgaden-Weiden. (ral) Der Startschuss für das Kooperationsprojekt zur Belebung des Gewerbe- und Industriegebietes an der A 6 in Trisching ist gefallen. Eine studentische Projektgruppe der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden erarbeitet im kommenden Wintersemester 2015/2016 einen Entwicklungsplan für die Gewerbeansiedlung der Kommune.

Nachdem im Mai 2015 ein erstes Vorgespräch mit Professorin Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden, stattgefunden hatte, kam es jetzt zur Kick-Off-Veranstaltung für die bevorstehende Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Schmidgaden und der OTH Amberg-Weiden. Vermittelt wurde der Kontakt von Michael Bauer, Masterstudent an der OTH Amberg-Weiden.

Interviews und Analysen

Bürgermeister Josef Deichl, der das Projekt mit ins Leben gerufen hat, war aufgrund seiner ehrenamtlichen Ausübung des Amtes bereits durch einen anderen Termin, verhindert. Er ließ versichern, dass er das Projekt tatkräftig unterstützen werde. Dritter Bürgermeister Eduard Delling, stellte sich den Fragen der Studierenden und präsentierte ein Info-Paket, das vom Wirtschaftsforum der Gemeinde Schmidgaden erarbeitet worden war. Ziel des Projektes ist es, Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, um das Gewerbe- und Industriegebiet an der A 6 bei Trisching mit Leben zu füllen. Durch verschiedenste Methoden wie Experteninterviews oder Benchmark-Analysen wollen die Studierenden die hierfür notwendige Datenbasis schaffen. Nach Möglichkeit soll auch ein Kommunikationskonzept zur Vermarktung der Gewerbe- und Industrieflächen erstellt werden.

Aus diesem Grund werden die Studenten die Gemeinde Schmidgaden besuchen. Ständiger Ansprechpartner für die Studentengruppe sind Michael Bauer zusammen mit dem Wirtschaftsforum sowie die Gemeindeverwaltung.

Aufgrund der starken regionalen Verankerung der Hochschule Amberg-Weiden und dem damit einhergehenden Spezialwissen über die nördliche Oberpfalz, verkörpere dieser Partner eine einmalige Gelegenheit für die Gemeinde. Darin sind sich die Bürgermeister einig.
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