Fairness erwünscht

Die Starter beim Kinderbiathlon mit den Gruppenführern (hinten) erhielten als Erinnerung an ihre Leistung eine Urkunde mit Foto. Fördervereinsvorsitzende Bettina Braun (links) und Jugendbeauftragte Monika Ermer (rechts) gratulierten. Bild: dl

Ausdauer, Kraft, Geschicklichkeit und Konzentration wurde den Kindern beim Kinderbiathlon abverlangt. Trotz Ferien hatte der Förderverein der Grundschule den Sporttag zusammen mit dem Vorderlader- und Pistolenclub organisiert.

26 Mädchen und Buben im Alter von sechs bis zwölf Jahren waren bei der Aktion im Ferienprogramm mit Begeisterung dabei. Die Wettkampfstrecke war mit sechs attraktiven Stationen bestückt, die es zu bewältigen galt. Geführt wurde die Gruppe mit fünf bis sechs Startern von einem Betreuer. Dabei wurde großer Wert auf Fairness und Rücksicht gelegt. Hilfestellungen innerhalb der Gruppe waren erwünscht. Der Nachwuchs sollte Spaß an der Bewegung haben.

Um 14 Uhr gingen die Sportler etwas aufgeregt aber gemeinsam an die Sache heran. Geschick und Gleichgewicht forderte die aufgebaute Slackline. Eine Wippe musste mit der gesamten Gruppe mindestens fünf Sekunden in der Waage gehalten werden. Auf der Hangelleiter des Kinderspielplatzes war Kraft und Durchhaltevermögen gefragt.

Um Sekunden kämpften die Akteure beim Sackhüpfen, es gewann die Gruppe "Lika" mit 1:13 Minuten. Das Luftballonplatzen absolvierte "Die Goldene Fünf" mit 1:15 Minuten am erfolgreichsten. Beim Wasserlauf mussten fünf Liter Wasser mit Schwamm transportiert werden. "Die Abrocker" waren mit 2:33 Minuten dabei am schnellsten. Die Gruppen "David" und "Julia" waren beim Schießen am treffsichersten. Geschossen wurde mit Lichtpunktgewehren im Schützenheim. Unter fachkundiger Anleitung waren von den Teilnehmern Biathlonscheiben zu treffen. Schützenmeister Ludwig Dirscherl erklärte die Ausrüstung eines Schützen sowie die Sport- und Auswertegeräte. Er verwies darauf, dass ab zwölf Jahren (mit Ausnahmegenehmigung ab zehn), mit dem Luftgewehr oder der Luftpistole geschossen werden darf. Für das Schießen mit Lichtpunktgeräten gibt es keine Altersbegrenzung.

Am Ende der Strecke gab es Stockbrot, Chips, Getränke und Süßigkeiten. Gespannt wurde die Siegerehrung erwartet, bei der jeder Teilnehmer eine Foto-Urkunde seiner Gruppe erhielt. Zahlreiche Helfer sorgten für den reibungslosen Ablauf.
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