Fakten um den Windpark

Die Tevaro GmbH ist eine Tochter von GDF Suez Deutschland, der GASAG Berliner Kraftwerke und der Stadtwerke Wuppertal (WSW). Das Unternehmen will nach bisherigem Stand bei Neukirchen sechs Windräder mit einer Nabenhöhe von rund 140 Metern und einem Rotordurchmesser von 60 Metern bauen. Die Räder vom Typ "Nordex 117" oder "131" würden etwa 37 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen, genug für etwa 15 000 Haushalte. Das Investitionsvolumen liegt bei etwa 27 Millionen Euro. Mit den Grundstückseignern ist sich das Unternehmen laut Tevaro weitgehend einig. Voraussetzung für das Projekt wäre ein Bebauungsplan, den die Stadt aufstellen müsste. Darin können unter anderem Abstände zur Wohnbebauung festgelegt werden, die deutlich unter der "10-H"-Richtlinie - also zehn Mal Windrad-Höhe Abstand - liegen können. Weitere Auflagen sind möglich. Bislang hat die Tevaro nach Auskunft von Oberbürgermeister Andreas Feller am Dienstag noch keinen Antrag gestellt, sondern das Projekt lediglich im Planungsausschuss vorgestellt. Würde das Projekt alle Genehmigungshürden problemlos nehmen, wäre eine Inbetriebnahme im Jahr 2018 möglich. (ch)
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