Familienausflug mit fatalen Folgen
Polizeibericht

Waldsassen. Strafrechtliche Konsequenzen wird der Ausflug einer Familie ins benachbarte Tschechien haben. Dies zumindest für einen 18-Jährigen, der zusammen mit seinem Bruder, der Mutter und einem Bekannten von Fahndern der Polizeiinspektion Waldsassen überprüft wurde. Dabei stellten die Beamten fest, dass der junge Mann Crystal Speed in einer Plastiktüte mitgebracht hatte. Die Drogen hatte er auf einem Vietnamesenmarkt in Cheb gekauft.

Bei der Durchsuchung kamen noch zwei als Taschenlampen getarnte Elektroschocker sowie ein Butterflymesser ans Tageslicht. Während Bruder, Mutter und Bekannter die Fahrt zum Wohnort im Landkreis Bamberg fortsetzen konnten, verblieb der 18-Jährige im polizeilichen Gewahrsam. Der Richter am Amtsgericht Weiden erließ Haftbefehl wegen des Verdachts der illegalen Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und einem Vergehen nach dem Waffengesetz.

Ohne Versicherung und Zulassung

Waldsassen. (bz) Im Stadtgebiet erst einmal zu Ende war die Fahrt eines 40-Tonners. Der tschechische Sattelzug war nach Nürnberg unterwegs, als ihn eine Streife der Waldsassener Polizei kontrollierte. Sowohl die Zugmaschine als auch der Auflieger waren nicht zugelassen. Außerdem konnte der 38-jährige Fahrer aus Cheb keinen Versicherungsnachweis für den Auflieger vorweisen.

Holztransporter wieder überladen

Waldsassen. Gleich zwei überladene Holztransporter zogen die Polizeibeamten aus dem Verkehr. In beiden Fällen hatten die Fahrer, ein 56-Jähriger aus dem Stiftland und ein 40-Jähriger aus Ostrov, je15 Prozent mehr aufgeladen als erlaubt. Erst nachdem sie einen Teil abgeladen hatten, konnten sie weiterfahren.

Elektroschocker und Silvesterknaller

Waldsassen. (bz) Gleich mehrerer Delikte nach dem Waffen- und Sprengstoffgesetz machte sich ein 28-Jähriger aus dem Kreis Lörrach schuldig. Bei der Kontrolle seines Fahrzeugs entdeckten Schleierfahnder im Kofferraum zwei nicht zugelassene Elektroschocker und mehrere verbotene Silvesterkracher.

Mit Schock ins Klinikum

Waldershof. (bz) Wegen eines Schwächeanfalls erkannte eine Autofahrerin am ersten Weihnachtsfeiertag zu spät, dass ein vor ihr fahrender Wagen auf Höhe Pfaffenreuth nach rechts abbiegen wollte. Die Frau fuhr auf. Sie musste mit einem Schock ins Klinikum Marktredwitz gebracht werden. An den beiden Fahrzeugen, die abgeschleppt werden mussten, entstand ein Schaden von ca. 16 000 Euro. Die Fahrbahnreinigung und Beschilderung übernahm die Feuerwehr.

Service

Landratsamt

Geschlossen bleiben das Landratsamt in Tirschenreuth und die Dienststelle in Kemnath am Freitag, 2. Januar 2015.
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