Familienvater stirbt beim Baden

Peter Sirtl (Mitte) konnte seine Männer bei der Besprechung nach dem Einsatz in Hütten nur loben, die Männer der Wasserwacht hatten alles richtig gemacht - und doch konnten sie den Verunglückten nicht mehr helfen. Bild: myd

Tödlich endete am Sonntag ein Badebesuch für einen 41-Jährigen am großen See in Hütten. Der Mann verschwand plötzlich von der Wasseroberfläche. Obwohl die Helfer schnell am Unglücksort waren, konnten sie den Mann aus Polen nicht mehr retten.

(wüw/myd) Die Alarmierung funktionierte, die Feuerwehr lobt die hervorragende Zusammenarbeit mit der Wasserwacht und die Taucher fanden den Verunglückten sehr schnell in etwa drei Meter Wassertiefe. Und doch: Die Rettungskräfte konnten für den 41-jährigen zweifachen Familienvater am Badeweiher nahe Kreisstraße nach Mantel nichts mehr tun. Obwohl Sanitäter und Notarzt sofort mit der Wiederbelebung begannen, schaffte es der Mann nicht.

Ausflug in der Mittagspause

In der Mittagshitze war er mit drei Kollegen an den See gefahren. Die vier Polen waren als Handwerker in der Region. Auch am Sonntag arbeiteten die vier auf einer Baustelle. Am See wollten sie sich erfrischen, um am Nachmittag zurück an die Arbeit zu gehen. Zwei von ihnen gingen am Ufer gegenüber des Hüttener Sportheims ins Wasser.

Den beiden am Ufer fiel gegen 13 Uhr auf, dass einer ihr Kollegen nicht mehr zu sehen war. Über andere Badegäste setzten sie einen Notruf ab, die Integrierte Leitstelle in Weiden verständige die Feuerwehren aus Hütten, Grafenwöhr, Eschenbach und Kaltenbrunn auch die Wasserwachten aus Weiherhammer, Pressath, Eschenbach und Windischeschenbach rückten aus. Dazu kam der Rettungsdienst aus Weiden und Eschenbach, der Hubschrauber Christoph 80 brachte den Notarzt zur Unglücksstelle.

Kriminalpolizei ermittelt

Nach kurzer Suche entdeckten die Taucher der Wasserwacht den Mann relativ nahe am Ufer. Die Feuerwehr Grafenwöhr brachte ihn per Boot ans Ufer. Dort waren alle Versuche des Notarztes umsonst.

Zur Todesursache wollte sich der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Eschenbach, Werner Stopfer, am Sonntag nicht äußern. Er verwies auf die laufenden Untersuchungen der Kriminalpolizei Weiden.
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