Faschingsgaudi des Roggensteiner Frauenbunds
Suppe aus Socken

Der Pfarrsaal platzte bei der Faschingsgaudi des Frauenbunds aus allen Nähten. Vorsitzende Betty Kraus hieß die vielen Besucher willkommen, die einen weiten Weg auf sich genommen hatten. Sogar über die Berge und Täler aus Kaimling, Muglhof und Zeßmannsrieth waren sie gekommen.

Integration sei das große Thema im Ortsteil. Deswegen wolle die Feuerwehr ansetzen und helfen. Jeden Mittwoch bietet sie ab sofort um 19 Uhr einen Sprachkurs an. "Einzelunterricht gibt es für besonders schwierige Fälle aus Franken." Manchen Bewohnern wie Manfred Kraus gebe es der "Herr im Schlaf", denn obwohl er sich gar nicht in die Schneeräumarbeiten um die Ortskirche einbrachte, dankte ihm der Pfarrer für diese wertvolle Arbeit. Während Kraus noch schlief, setzten Karl Axmann und Ernst Gallerdörfer die Schneeschaufeln schwungvoll ein, berichtete die Vorsitzende. Das närrische Treiben lockerte Pfarrer Gerhard Schmidt mit Witzen auf. Anneliese Ermer sorgte mit dem Akkordeon für Unterhaltung.

Über die Zusammensetzung des leckeren Gerichts im Pfarrhaus rätselten Ulrike Gösl, Rita Reil und Elisabeth Bojer, als sie sich um den Tisch versammelten. Doch weit gefehlt: Es handelte sich um das Einweichwasser der Socken des Herrn Hochwürden, wie Betty Kraus als Pfarrhaushälterin schließlich auflöste. Über die "moderne Frau" berichtete Tanja Reil, bevor Berta Messer mit der "Tombola" mit etlichen Hauptgewinnen für Lacher sorgte. Ein Klagelied über Frauenbundfrauen kam dann noch Manfred Kraus über die Lippen.
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