Faschingsgaudi macht Arbeit

Die Faschingsgesellschaft "D'Rummlfelser" ist in Fischbach eine feste Größe im Dorfleben. Sorgen um den Garde-Nachwuchs muss sich Präsident Roland Vogl keine machen. Nur der Faschingszug schwächelt.

Der Präsident der Faschingsgesellschaft "D'Rummlfelser", Roland Vogl, wurde erneut und einstimmig wiedergewählt. Kassiererin Angelika Modes kandidierte nicht mehr und wurde von Hans-Werner Küppers abgelöst. Die Mitgliedsbeiträge wurden von der Hauptversammlung angehoben.

In seinem Bericht informierte Roland Vogl vom Pensum des 310 Mitglieder zählenden Vereins. 29 Mitglieder seien ausgetreten, und 30 neue Mitglieder kamen hinzu. Nicht nur in der Faschingssaison war man aktiv am Vereinsleben in Fischbach beteiligt. Teilnahmen am Fußball-Tennis des SV oder die Beteiligung am Weihnachtsmarkt der Dorfgemeinschaft Fischbach nannte Vogl als Beispiele.

"Nicht viel los"

Die Inthronisation im Vereinslokal "Zur Sonne" in Brunn, der "Rummlball" mit Tombola, Gardetreffen und zum Finale der Umzug am Faschingsdienstag waren im Programm, das Geldbeutelwaschen und "Oarschboußn" am Aschermittwoch beendeten die Saison. "Am Faschingsdienstag war nichts los", sagte Vogl, und meinte damit die mangelhafte Beteiligung und den Abschluss im Vereinslokal.

Sandra Bauer, die Hofmarschallin der Rummlfelser, war mit den Garden viel unterwegs; zu den wichtigsten Terminen zählten die Teilnahmen am Prinzengardetreffen in Nittenau, am ostbayerischen Faschingszug in Sulzbach-Rosenberg und bei den Treffen der Jugend- und Kindergarden. Die Kindergardetrainerin Judith Höfler hatte bisher 13 Mädchen unter ihren Fittichen. Für die neue Saison hätten sich bereits 17 angemeldet und weitere haben ihr Interesse bekundet. Der Jugendgarde stehen neun Tänzerinnen zur Verfügung. Der Trainer der Prinzengarde, Matthias Hofherr, hat das Training für die Saison 2015/2016 mit sechs Mädchen und zwei Jungs aus der vergangenen Saison bereits aufgenommen, drei weitere kämen noch hinzu.

Elf Wagen gebaut

Für Zugleiter Ulrich Fendl begann die Faschingssaison bereits im Sommer mit der Herstellung der vereinseigenen Faschingsorden. Unterstützung hatte er aus seiner Familie, Sandra Fischer und weiteren Helfern. Bei der redaktionellen Erstellung der Faschingszeitung wünschte sich Fendl mehr Teilnehmer, da es bis zum Druck schon mühsam sei, diese inhaltlich zum Leben zu erwecken.

Seinen Dank richtete er in diesem Zusammenhang an Birgit Fleischmann, Gabi Vogl und Hermann Fendl. Respekt zollte er den maskierten Verkaufsteams, die die Zeitung unters Volk brachten. Beim Aufbau des Faschingszuges hatte er gute Unterstützung, lobte Fendl, neun Motiv- und zwei Prunkwagen habe man gebaut. Birgit Fleischmann und Christine Leib sorgten hier für die künstlerische Ausgestaltung und Beschriftung der Themenwägen. Fendl ließ auch die Traktorfahrer nicht unerwähnt. Um die Außenwirkung des Umzuges noch weiter steigern zu können, wünscht sich Fendl mehr Teilnehmer auch von außerhalb Fischbachs.

Eine im Tagesordnungspunkt Anträge und Wünsche vorgebrachte Anregung des Mitgliedes Michael Mulzer, die Beiträge anzuheben, wurde noch während der Sitzung angenommen und auch einstimmig beschlossen. So wird bei nächster Fälligkeit der Einzelbeitrag von 10 Euro auf 15 Euro angehoben und der Familien-Beitrag beträgt statt 15 Euro künftig 20 Euro. Nachwuchssorgen bei den Tänzerinnen bestünden keine, winkte Präsident Roland Vogl auf Nachfrage ab und sprach von großem Zulauf bei den Garden.
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