Faschingsgesellschaft fordert Bürgermeister zu unterhaltsamem Wettkampf heraus
Närrisches Duell

Das Bürgermeister-Trio gegen ein Dreigestirn der Faschingsgesellschaft: Zum Gaudium der Zuschauer inszenierten Reinhard Gebhardt und Matthias Mägerl eine heitere Spielrunde. Hula Hoop, vor Jahrzehnten ein beliebter Kinder- und Jugendsport, feierte dabei fröhliche Urständ. Bild: rn
Zu einem Gaudium für die Zuschauer wurde beim Rathaussturm der Faschingsgesellschaft eine Spielrunde - laut Moderator Reinhard Gebhardt eine Mischung aus "Wer weiß denn so was?", "DSDS" und "Schlag den Raab". An seiner Seite als Mitstreiter in der Funktion des Spielleiters Matthias Mägerl.

Seitens des Bürgermeisters und seiner Stadträte sei beim Sturm auf das Rathaus nicht mit einer großen Gegenwehr zu rechnen, zeigte sich Gebhardt überzeugt. Doch die Eschenbacher Narren seien keine Unmenschen: "Trotz numerischer Überlegenheit, strotzender Kampfeskraft und unbändigem Tatendrang wollen wir dem hier versammelten Häufchen Elend eine gerechte Chance geben."

Zu Teilnehmern des Duells berief er die Bürgermeister Peter Lehr, Karl Lorenz und Klaus Lehl als Vertreter der Stadt und als Dreigestirn der Faschingsgesellschaft deren Vorsitzende Michael König und Thomas Kaufmann sowie Präsident Harald Wohlrab. Für jede richtige Antwort und gelöste Aufgabe versprach er eine Bierflasche. Dabei sei auch die Meinung der Zuschauer in Form von Applaus gefragt.

Und dann ging's los. Gefragt war zunächst die Anzahl der Biberschwanzziegel auf dem Hauptschiff der Pfarrkirche (zirka 42 000). Es folgte: "Darf man die Schwiegermutter der Frau seines Bruders heiraten?" Heiterkeit garantierte die Einschätzung der drei Bürgermeister - beliebt, sexy, kompetent oder nett - durch ausschließlich weibliche Probanden.

In der nächsten Runde hatte jeder Kandidat etwa 15 Sekunden lang eines seiner Lieblingslieder zum Besten zu geben. Das erwartungsfrohe Auditorium hörte "Es gibt kein Bier auf Hawaii", "Ein Prosit", aber auch "FC Bayern, Stern des Südens" und "Deutscher Meister wird nur der FCB". Beim Endspurt gab die Leibesfülle den Ausschlag. "Hula Hoop ist das Stichwort. Ihr müsst versuchen, den Reifen so oft wie möglich um euren Bauch tanzen zu lassen", erläuterte Gebhardt. Und Michael König nutzte seinen Vorteil.

"Wir geben uns der Übermacht geschlagen", bekannte das Bürgermeister-Trio, dessen Flaschenausbeute nach dem Willen der Zuschauer spärlich ausgefallen war. Peter Lehr versprach, bis Aschermittwoch die Macht abzugeben, stieg langsamen Schrittes die Stufen zum Rathauseingang empor und übergab dem Prinzenpaar die Schlüssel und eine "Sturmprämie".
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