Faschingskranzl des Frauenbundes Wurz begeistert mit Sketchen mit und ohne Worte
Puder, Possen, Pantomime

Beim Faschingskranzl unterhielt der Vorstand des Frauenbundes Wurz um Vorsitzende Monika Liebs (Dritte von links) mit Sketchen. Bild: tok
Über 40 faschingsfreudige Männer, Frauen und Kinder begrüßte Vorsitzende Monika Liebs beim Kaffeekranzl des Frauenbundes Wurz. Als Erdbeeren verkleidet und mit Nudelholz, Schöpflöffel und Wäschestampfer bewaffnet zog der Vorstand zur Begrüßung mit dem Narhalla-Marsch in das Gemeindehaus Wurz ein.

Nach ein paar Tanzrunden unterhielten die Veranstalter mit dem ersten Sketch. Nicole Meiler empfing als Arzt ein krankes Ehepaar, gespielt von Monika Liebs als Frau und Christine Stangl als Mann. Bei der Frage an den Mann, was ihm denn fehle, stand die Frau Rede und Antwort: Kurzum, außer ein paar Kniebeugen hatte er nicht recht viel zu sagen und zu tun. Zum Schluss bekam er jedoch das richtige Rezept ausgehändigt. Der Arzt verschrieb ihm "eine neue Frau".

Zwischen den Tanzrunden unterhielten die Damen mit dem "armen Bauernsohn Xaverl", gespielt von Christine Sparrer. Der Xaverl sucht eine Frau, er hätte auch schon eine gefunden: die Zenz, denn die hat mit ihm getanzt. Zwar hat sie nicht viel gesagt, aber Xaverl ist überzeugt, sie werden heiraten. Er schreibt ihr in einem Brief ausführlich wie schön sie es doch als sein "Wei" hat und will sie auch nicht drängen. Aber bis August müssten sie verheiratet sein, weil sein Vater im Herbst auf Kur muss - und dann braucht er sie schließlich zum "Erdäpfl klaam".

Zwischen den Einlagen der "Frauenbund-Damen" und den rhythmischen Tanzrunden der "Teddyboys" stärkten sich die Gäste mit Kaffee und Kuchen sowie mit Faschingsbratwürsten oder Leberkäskipferln. Sekt, Wein und Käthes Hausgetränke standen für die Erfrischung zur Verfügung.

Den "Abschluss-Sketch" des Nachmittags lieferten Brigitte Fütterer und Christine Sparrer als Pantomime "Chic und heiter". Ein Stück ganz ohne Worte zum Lachen: Die Chic-Madame cremt sich mit ihrer Tagescreme ein, die andere mit Rama. Was für die eine Make-up, ist für die andere Nutella. Der Puder der schicken Dame wurde vom Mehl der Anderen getoppt. Zu guter Letzt geht die feine Madame mit Zigarette und Hut von der Bühne, die andere mit Zigarre und Suppentopf auf dem Kopf. Da bleibt als Schlusssatz nur noch zu sagen: "Wurz Hellau."
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