Favorit Schwarzhofen kreuzt auf - Zuschauer verzeihen Fehler des Aufsteigers
Fans stehen hinter Freudenberg

Christian Dowridge (rechts) vom SV Freudenberg hat seine Rot-Sperre abgesessen. Er ist für das heutige Spiel gegen Schwarzhofen wieder einsatzbereit. Bild: Ziegler
In der Bezirksliga Nord steht eine englische Woche auf dem Programm, und der SV Freudenberg empfängt heute um 18 Uhr den Tabellenfünften aus Schwarzhofen. Die Gäste gehören zu den Spitzenteams der Liga, gewannen die ersten vier Saisonspiele und nahmen der DJK Ensdorf vergangenen Sonntag den ersten Punkt ab. Die Elf von Trainer Adi Götz musste zwar einige Leistungträger ziehen lassen, konnte diese aber ersetzen und stellt eine körperlich und technisch starke Mannschaft, die sicherlich mit entsprechendem Selbstvertrauen anreisen wird.

Besonders Sebastian Bauer macht als siebenfacher Torschütze auf sich aufmerksam, und Freudenberg weiß von den letzten Auseinandersetzungen mit Schwarzhofen von der Kompaktheit und Stärke dieser Mannschaft. Für den Gastgeber wird das ein ganz schwerer Brocken.

Nur gut, dass man mit viel Glück und dank einer perfekten Chancenauswertung bei kräftezehrenden subtropischen Temperaturen die Punkte aus Kulmain mitnehmen konnte. In diesem Spiel traten die bekannten Probleme der Neiß-Elf wieder deutlich zutage. In der Abwehr begeht sie unter Druck zu viele Fehler, im Mittelfeld ist sie mit Defensivaufgaben beschäftigt und kann zu wenig Impulse nach vorne geben. Dies kann man aber nicht einfach abstellen, zumal man sich für den Weg entschieden hat, mit den einheimischen Spielern weiterzumachen und keine spektakulären Neuzugänge zu verpflichten. Auch die Zuschauer stehen hinter dieser Linie und verzeihen Fehler, die gegen stärkere Teams passieren.

Nun hat sich die Verletztenliste verlängert. Johannes Dotzler fällt nach einem rüden Foul mit Knieproblemen aus, und auch Daniel Bosser ist weiterhin verletzt. Peter Piehler kehrt wieder in die Mannschaft zurück, und Christian Dowridge hat seine Rot-Sperre abgesessen.

Ab sofort ist auch Lukas Hirsch spielberechtigt, der vom FC Amberg II zum SV gestoßen ist. Bleibt zu hoffen, dass nach zwei schlechten Heimauftritten diesmal eine Besserung eintritt und man mit großem Engagement und mannschaftlicher Geschlossenheit das Spiel offen halten kann.
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