Favoriten nochmals auf dem Prüfstand

Detag-Trainer Christian Luff gibt für seine Wernberger noch einmal die Richtung vor. Mit einem Heimsieg gegen den FC Schmidgaden könnte der Bezirksliga-Absteiger beruhigt in die Winterpause gehen. Bild: bwr

Nach dem Abpfiff der letzten Spiele am Sonntag um etwa 16 Uhr geht auch die Kreisliga West in die Winterpause. Vor allem Spitzenreiter 1. FC Schwarzenfeld ist vorher noch einmal richtig gefordert.

Schwandorf. (hür) Die Kreisliga West geht an diesem Wochenende in die letzte Runde vor der Winterpause. Mit dem FC Schwarzenfeld und dem TSV Detag Wernberg haben sich die zwei Favoriten als Spitzenteams bestätigt. Der FC Wernberg verlor das Lokalderby zuletzt zu Hause klar mit 0:3 und muss sich vorerst weiter mit der Verfolgerrolle zufrieden geben. Im Tabellenkeller streiten sich weiter der TSV Nittenau, die DJK Gleiritsch und der TSV Winklarn um den Relegationsplatz. Bereits in der Winterpause befinden sich die spielfreien Sportfreunde aus Weidenthal.

DJK Dürnsricht       Sa. 14.15       ASV Burglengenfeld II
Die DJK Dürnsricht erwartet einen starken und offensiv ausgerichteten ASV Burglengenfeld II. DJK-Trainer Hans-Jürgen Plößl muss am letzten Spieltag auf Patrick Pollock und Christoph Lobinger aus privaten Gründen verzichten. Max Schrott ist weiter angeschlagen, wird aber spielen. Im Vorrundenspiel in Burglengenfeld war es nach Auffassung von Plößl das schlechteste Saisonspiel. "Dieses Spiel haben wir noch nicht vergessen und wollen hierfür Wiedergutmachung betreiben." Burglengenfeld II kommt mit einem 5:0-Erfolg im Rücken nach Fensterbach angereist. Die junge Mannschaft von Interimstrainer Christian Beer möchte nicht mit leeren Händen ins Städtedreieck zurückkehren. Mit einem Dreier könnte man die Fensterbacher in der Tabelle überholen und auf dem sechsten Platz überwintern.

TSV Detag Wernberg       Sa. 14.15       FC Schmidgaden
"Wer den FC Schmidgaden auf die leichte Schulter nimmt, wird am Ende hart bestraft", so skizziert Wernbergs Trainer Christian Luff die Situation t vor dem letzten Spiel dieses turbulenten Jahres. Beim Derbysieg zuletzt zeigte sich seine Mannschaft wieder von der guten Seite. Das Trainerteam Luff/Heimler fordert jetzt die Mannschaft auf, auf der Leistung der Vorwoche aufzubauen. Mit Sebastian Jany (Achillessehnenreizung) fehlt ein wichtiger Spieler. Mit einer couragierten und engagierten Leistung möchte sich der FC Schmidgaden von seinen Fans und Anhängern in die Winterpause verabschieden. "Wir haben großen Respekt vor der Qualität des TSV Detag Wernberg, wollen uns aber nicht verstecken", so die Zielvorgabe von Gästecoach Wolfgang Richthammer, der bis auf zwei angeschlagene Spieler in unveränderter Formation auflaufen kann.

1. FC Schwarzenfeld       Sa. 14.15       FC Wernberg
Schwarzenfelds Trainer Wolfgang Stier erwartet gegen den Verfolger FC Wernberg einen offenen Schlagabtausch. "Die Wernberger wollen die Anschluss nicht verpassen und wir möchten in der Tabelle da bleiben, wo wir sind", sagt der Coach. Mit Marco Zirngibl und Wolfgang Krisch fehlen zwei Leistungsträger. Kapitän Mathias Meßmann ist wieder an Bord. FC-Trainer Erwin Zimmermann ist trotz der klaren Derbyniederlage zuletzt mit dem Abschneiden seiner enorm jungen Mannschaft zufrieden. Der FC sei einer der wenigen Vereine im Kreis Schwandorf, der jährlich aus der Nachwuchsarbeit gut ausgebildete Spieler im Herrenbereich integrieren könne, sagt er. Mit dieser Philosophie möchte man in der Kreisliga weiter Fuß fassen und sich mit einem Gegner wie Schwarzenfeld auf Augenhöhe messen. Fehlen wird weiter Offensivspieler Christian Gebhard (Rotsperre). Wichtige Spieler sind zudem angeschlagen, werden aber auf die Zähne beißen.

FC Schwandorf       Sa. 14.15       TSV Tännesberg
Der Gast aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab konnte aus den vergangenen vier Spielen zehn Punkte holen. Trainer Turan Bafra ist mit dieser Quote sehr zufrieden. Jetzt gilt es für die Tännesberger noch einmal, alle Kräfte zu mobilisieren und den abgeschlagenen Tabellenletzten nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Personell muss der TSV auf Urlauber Markus Forster verzichten, Petr Kopriva und Daniel Pieper fehlen verletzt. Die Gastgeber sehnen die Winterpause herbei. Der ruhmreiche FC Schwandorf blieb bislang ohne Sieg und steckt ein Jahr nach dem 100. Geburtstag in einer schweren Krise. Das Lazarett hat sich nur wenig gelichtet, so dass Trainer Robert Arnold wieder auf AH-Spieler zurückgreifen muss.

TSV Nittenau       So. 14.15       DJK Gleiritsch
Bis auf Abwehrspieler Johannes Michl, der seine Grippe auskuriert hat, kehrt keiner der gesundheitlich angeschlagenen oder verletzten Spieler in den Kader des TSV Nittenau zurück. "Wir möchten mit einem positiven Erlebnis in die langersehnte Winterpause gehen", wünscht sich Coach Roland Oberndorfer von seinen Spielern, noch einmal alle zur Verfügung stehenden Kräfte zu mobilisieren. Gästetrainer Markus Mois fordert den so dringend benötigten Sieg im Abstiegskampf. "Wir müssen auch gegen unmittelbare Kontrahenten konsequenter und effektiver spielen", fordert der DJK-Coach die richtige Einstellung. Bis auf die Langzeitverletzten können die Gäste in Bestbesetzung anreisen.

TSV Winklarn       So. 14.15       FC OVI/Teunz
Nach drei Remis in Serie möchte der TSV Winklarn endlich den langersehnten Sieg einfahren. "Wiedergutmachung", lautet die Devise, um die hohe Hinspielniederlage vergessen machen zu können. Dennis Dietz wird aufgrund einer Rotsperre fehlen. Dem Coach André Schille gefällt derzeit die Kommunikation und die hohe Disziplin seiner Mannschaft. Der FC OVI/Teunz erwartet ein heißumkämpftes Spiel. "Wir müssen noch einmal alles investieren, um mit einem Sieg die Distanz auf den Relegationsplatz zu wahren", weiß FC-Trainer Jürgen Schönfelder um die Wichtigkeit der Partie. Einige Akteure konnten während der Woche wegen leichterer Erkrankungen nicht trainieren. Für das so lauf- und kampfintensiv erwartete Spiel in Winklarn hofft Schönfelder auf die Genesung dieser Akteure.

FC Rötz       So. 14.15       SpVgg Neukirchen/B.
Schon im Hinspiel, das 2:2 endete, war es nach Auffassung des Rötzer Trainers Walter Wanninger ein sehr ausgeglichenes Spiel. Ohne Florian Breu und Vaclav Koc, die beide verletzungsbedingt ausfallen, wären die Gastgeber mit einem Punkt nicht unzufrieden. "Neukirchen-Balbini hat eine sehr gute Mannschaft", lobt Wanninger die Arbeit des Nachbarvereins. Sein Gegenüber Andreas Rogalski sieht den FC Rötz in diesem Spiel in der klaren Favoritenrolle. Ohne den wegen eines Nasenbeinbruchs fehlenden Stefan Hildebrandt wird der Gast versuchen, dennoch die Abwehr der Rötzer unter Druck zu setzen und das Jahr mit einem positiven Erlebnis abzuschließen.
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