FC Amberg II muss beim 3:1 hartes Stück Arbeit leisten
SV Grafenwöhr bietet Paroli

FC Amberg II: Bleisteiner, Schmien, Knoll, Giehrl (88. Maltsev), Holfelder, Knauer, Hausmann, Schwarzfischer, Klama, Meyer (88. Reinwald), Devrilen (80. Müller)

SV Grafenwöhr: Pautsch, König, Rahm, Wächter, D. Dobmann, Weiß (55. Träger), Renner, Schönberger (86. Oheim), Kraus, A. Dobmann, Schmidt.

Tore: 1:0 (28.) Simon Schwarzfischer, 1:1 (61.) David Dobmann, 2:1 (74.) André Knoll, 3:1 (79.) Florian Holfelder - SR: Eduard Maier (Pfreimd) - Zuschauer: 80.

Der 3:1 (1:0)-Heimerfolg des FC Amberg II gegen die SV Grafenwöhr fiel deutlicher aus, als es der Spielverlauf aussagt. "Gegen einen sehr gut organisierten Gegner war dies ein hartes Stück Arbeit", sagte Ambergs Trainer Tobias Pinzenöhler nach dem Schlusspfiff. Mit Dreier dem übernahmen die Gelb-Schwarzen wieder die alleinige Tabellenführung, denn der Mitkonkurrent SV Sorghof kam zu Hause über ein 2:2 gegen die SpVgg Pfreimd nicht hinaus.

Der arg gebeutelte Vorjahres-Vizemeister um Interimscoach Roland Schreglmann präsentierte sich am Schanzl weitaus stärker, als es der 14. Tabellenplatz der Sportvereinigung aussagt. Hätten die Grafenwöhrer etwas mehr Glück gehabt, hätten sie sogar in Führung gehen können, doch in der 13. Minute rettete die FCA-Abwehr nach einer Ecke auf der Linie. Auf der Gegenseite klärte der starke SV-Schlussmann Thorsten Pautsch per Fuß gegen Simon Schwarzfischer (26.). Das Nachsehen hatte Pautsch dann jedoch in der 28. Minute: Nach Lennard Meyers Flanke auf Ibrahim Devrilen wehrte er den Kopfball des FCA-Akteurs noch ab, beim Nachschuss von Schwarzfischer war er chancenlos.

In der zweiten Hälfte zeigte sich das gleiche Bild: Amberg optisch etwas überlegen, die Gäste gut gestaffelt und von einem Stellungsfehler der Vierer-Kette der Gastgeber profitierend. David Dobmann war der Nutznießer, alleine vor Bleisteiner hatte er keine Mühe mit dem 1:1 (61.), ehe das Grafenwöhrer 2:1 (65.) wegen knappen Abseits' nicht gegeben wurde. Der FCA hatte in der Endphase mehr Möglichkeiten, die er schließlich auch nutzte. So war André Knoll nach einer Ecke am langen Pfosten völlig frei und bedankte sich mit dem 2:1 (74.). Als dann Florian Holfelder von Schwarzfischer geschickt wurde und ins lange Eck zum 3:1 vollendete (79.), war die Messe gelesen.
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