FC Amberg II zu stark

Der Vohenstraußer Florian Kett (links) rettet gegen Christian Ferstl. Wenig später bereitete der Kemnather Stürmer das Tor des Tages vor, als er Matthias Riedl bediente und dieser zum 0:1 einschoss. Bild: A. Schwarzmeier

Der FC Amberg II war der erwartet starke Gegner und entführte verdient die Punkte beim SV Kulmain. Der Gast überzeugte beim 2:0-Erfolg mit der reiferen Spielanlage. Der Amberger Sieg geriet nie in Gefahr.

SV Kulmain: Herrmann, Kastner, Zeltner, Popp (73. Ph. Materne), Neumüller, Greger, Griener (69. Chudalla), Dumler, Dollhopf, Reger, Schmidt

FC Amberg II: Bleisteiner, Wagner, Schmien, Knoll, Giehrl, Holfelder, Knauer, Hausmann (89. Maltsev), Schwarzfischer, Werner (70. Reinwald), Devrilen (81. Müller)

Tore: 0:1 (53.) Benjamin Werner, 0:2 (74.) Andreas Hausmann - SR: Maximilian Dadder (TSV Kirchenlaibach) - Zuschauer: 120

(sol) In Halbzeit eins ließen die Amberger Ball und Gegner laufen. Kulmain konnte nur verteidigen, stand aber in der eigenen Defensive relativ gut gestaffelt. Amberg erspielte sich zwar Chancen, diese wurden jedoch entweder vom starken Keeper Herrmann zunichte gemacht oder die vielbeinige Abwehr klärte. Bei zwei Kontern, die die Heimmannschaft startete, hätte Peter Dollhopf die zugegeben glückliche Kulmainer Führung herausschießen können, jedoch war er im Abschluss jeweils zu unentschlossen, um den Ball im Netz unterzubringen.

In der zweiten Halbzeit war die Dominanz der Amberger noch größer. Benjamin Werner vollendete durch eine klasse Einzelaktion, bei der er die halbe Kulmainer Abwehr ausspielte und abgezockt im langen Eck das Leder versenkte. In der Folge blieb Amberg am Drücker. Nach einer Ecke schloss Hausmann nach einer zu kurzen Abwehr per Flachschuss zur Vorentscheidung ab.

Der FCA spielte das Ergebnis locker bis zum Schlusspfiff herunter. Sicherlich werden die Amberger mit dieser personellen Besetzung ein gehöriges Wörtchen bei der Vergabe der Meisterschaft mitreden. Kulmain muss seine Punkte gegen ebenbürtige Gegner einfahren, enttäuschte jedoch gegen die Regionalligareserve keineswegs. Schiedsrichter Dadder leitete das Spiel souverän.
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