FC-Handballer beim 23:35 in Kelheim völlig chancenlos - Nur Bollinger mit ansprechender Leistung
Neunburg in der Tiefschlafphase

Neunburg vorm Wald. (nfc) Am Samstag gerieten die Neunburger Handballer beim ATSV Kelheim gehörig unter die Räder und verloren sang- und klanglos mit 23:35.

Keine Abwehrarbeit

In den ersten Minuten sahen die Kelheimer Zuschauer ein durchaus ausgeglichenes Spiel. Die taktischen Vorgaben wurden auf dem Feld weitestgehend umgesetzt und bis zur 18. Minute blieb das Spiel ausgeglichen, wobei es den Gästen nicht gelang, in Führung zu gehen obwohl dazu mehrfach die Gelegenheit da gewesen wäre. Aus unerfindlichen Gründen verlor der FC plötzlich den Faden, im Angriff ging nichts mehr und die Abwehrarbeit wurde nahezu eingestellt. Auch bedingt durch ein Team-Time-Out rissen sich die Spieler noch einmal am Riemen und holten etwas auf 14:19 auf.

Nach der Pause waren die FC-Akteure weiter engagiert, kamen auf 16:19 heran. Aber es war nur ein Strohfeuer. In nur acht Minuten schafften es die Gastgeber, die FC-Spieler förmlich aus der Halle zu schießen. Und wie der Gong den Boxer vor dem möglichen K.o. rettet, so stoppte FC-Trainer Tweedale den kollektiven Blackout mit einem Team-Time-Out. Die Partie war beim Stand von 17:27 längst verloren. Anschließend konnte der FC das Spiel 15 Minuten lang ausgeglichen gestalten (21:31), ehe man die Abwehr ein wenig offensiver umstellte, um die Ballgewinne zu forcieren. Dass dies nur bedingt funktionierte, zeigte sich dann am Endergebnis von 23:35.

Kein Impuls von der Bank

"Das hatte ich mir anders vorgestellt. Jeweils acht Minuten Tiefschlaf in Halbzeit eins und zwei haben uns den Kopf gekostet", sagte ein enttäuschter Trainer. Noch schlimmer sei gewesen, dass der eine oder andere Spieler förmlich abgeschaltet habe und auch die Wechselspieler nicht den nötigen neuen Schwung gebracht hätten. Lediglich Bollinger habe gezeigt, was möglich gewesen wäre.

Am Samstag, 29. November, gastiert um 19 Uhr mit der SG Regensburg II der aktuelle Tabellenführer in Neunburg vorm Wald. Bis dahin wird man sich was einfallen lassen müssen, um nicht wieder zum Spielball zu werden.

FC-Tore: Bollinger (9/3), Röthlein (3), A. Steininger (3), Meier (3/1), Guha (2), Wittmann (2), Blendl (1)
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