FC will weiter am großen Ziel arbeiten

Der FC Wernberg kommt mit viel Selbstvertrauen nach Winklarn: "Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft. Der Erfolg spiegelt den regen Trainingsfleiß wider", sagt Coach Erwin Zimmermann. Mit seiner Wunschformation möchte er erneut die volle Punktzahl erreichen.

Schwandorf. (hür) Der stark gestartete FC Wernberg, der den Liga-Topfavoriten SpVgg Neukirchen-Balbini mit einer 4:1-Niederlage nach Hause schickte, reist am Samstag, 1. August, zum TSV Winklarn. Die Gastgeber starteten mit einer 0:1-Niederlage in Nittenau in die Runde und möchten mit Leidenschaft und Einsatzbereitschaft den Fehlstart vermeiden.

TSV Winklarn       Sa. 16.00       FC Wernberg
Die enorm unglückliche Niederlage in Nittenau, mit vielen liegengelassenen Chancen, gilt es jetzt im ersten Heimspiel der Saison wettzumachen. Trainer André Schille möchte gegen den Favoriten aus Wernberg mit einer verstärkten Defensive beginnen und mit Leidenschaft etwas Zählbares erreichen. Der Einsatz von Rainer Huber und Bastian Meyer sind fraglich.

Mit einer richtig guten Leistung und der nötigen Einstellung im Zweikampfverhalten sicherte sich der FC Wernberg im Spitzenspiel gegen den mit einem Bayernligaspieler verstärkten Kader des Meisterschaftsfavoriten SpVgg Neukirchen/Balbini einen Erfolg. Gleichzeitig hebt dieser Sieg die Erwartungshaltung beim FC Wernberg, in diesem Jahr die Rückkehr in die Bezirksliga zu realisieren. "Wir waren 28 Spieler im Training am Dienstag. So kann es weitergehen", freut sich Coach Erwin Zimmermann. In Winklarn hat er den nächsten Erfolg eingeplant.

SF Weidenthal       Sa. 16.00       Burglengenfeld II
Aufgrund der derzeitig widrigen Umstände war SF-Coach Christian Hechtl trotz der Niederlage in Fensterbach nicht unzufrieden mit dem Auftritt des vorhandenen Spielermaterials. Gegen eine lauf- und spielstark erwartete Bayernligareserve möchten die Sportfreunde dennoch zu ihrer Heimstärke zurückfinden. Bis auf weiteres wird man auf Klaus Großmann verzichten müssen. Hinter dem Einsatz von Oliver Eckl steht ein Fragezeichen.

Auch der ASV Burglengenfeld II musste das erste Saisonspiel mit einer 0:1-Niederlage gegen den TSV Tännesberg beenden. "Diese Punkte holen wir uns in Weidenthal wieder", gibt sich Coach Robert Rödl selbstbewusst. Mit Manuel Götzfried fehlt jedoch ein wichtiger Stammspieler (Rückenprobleme.) Der große Kader der Bayernligamannschaft macht Robert Rödl Hoffnung, dass der eine oder andere "Bankspieler" des Kaders von Matthias Bösl in der Kreisligamannschaft auflaufen kann.

Schönseer Land       So. 15.15       FC Rötz
Die Vorzeichen dieses Spiels sieht SpVgg-Trainer Georg Salomon bei beiden Teams völlig unterschiedlich. "Rötz wird sicher ganz vorne mitmischen, für uns zählt nur der Klassenerhalt", so der erfahrene Trainer. Nur wenn seine Elf einfache Fehler vermeiden kann und ähnlich taktisch diszipliniert zu Werke geht wie am vergangenen Wochenende, sieht Salomon eine Möglichkeit, den Rötzern einen Punkt abzuknöpfen. Der Einsatz der beiden neuverpflichteten tschechischen Spieler ist aufgrund der fehlenden Freigabe noch offen. Manuel Rötzer ist weiter verletzt, der Einsatz von Franz Dietl wird sich kurzfristig ergeben.

In Bestbesetzung und mit seiner Wunschformation kann der Rötzer Trainer Walter Wanninger gegen die SpVgg auflaufen. Schon beim 2:0 gegen den FC Schmidgaden signalisierte seine Mannschaft offensive Qualitäten wie kaum eine weitere Kreisliga-Elf in dieser Runde. "Wir wollen auch aus Schönsee die Punkte mitnehmen und schauen was in dieser Saison geht", so Wanninger, der auf den Einsatz des landesligaerfahrenen Andreas Leopold hofft.

TSV Tännesberg       So. 16.00       TSV Nittenau
Hochzufrieden war Tännesbergs Trainer Hans-Jürgen Linge mit dem Auftritt seiner Mannschaft beim Auftakterfolg in Burglengenfeld. "Jeder auf dem Platz hat sich in die Mannschaft eingebracht." Dennoch möchte er die ganz große Euphorie nicht aufkommen lassen. Er erwartete gegen starke Nittenauer, dass seine Elf in der gleichen Art und Weise zu Werke geht. Es fehlt nur der Langzeitverletzte Daniel Pieper.

Der Gast aus Nittenau startete mit einem 1:0 über den TSV Winklarn in die Saison. Trotz dieses Erfolges war Coach Roland Oberndorfer mit der Chancenverwertung nicht zufrieden. Darüber hinaus leistet sich seine Mannschaft noch viel zu einfach Fehler in der Defensive, was gegen starke Tännesberger geradezu leichtfertig zu Gegentoren führen wird. Der Nittenauer Markus Schmidbauer hat seine Rotsperre abgesessen und ist wieder mit im Aufgebot.

SpVgg Neukirchen/B.       So. 16.00       SV Kemnath
Ohne jeglichen Biss in den Zweikämpfen schenkte man die ersten drei Zähler der Saison dem FC Wernberg. "Mit dieser Vorstellung können wir nicht zufrieden sein. Wir müssen uns steigern", so SpVgg-Trainer Andreas Rogalski, der vor allem im Zweikampfverhalten seiner Spieler noch Steigerungspotential sieht. Gegen den Aufsteiger aus Kemnath, der seine Heimpremiere mit 0:1 verlor, zählt für den Meisterfavoriten zu Hause nur ein Sieg.

Ohne jeglichen Druck reist der SV Kemnath zum Auswärtsspiel. "Ein Punkt in Neukirchen wäre ein Riesenerfolg für meine Mannschaft", so Neutrainer Florian Beinhölzl. Ohne den kranken Peter Bronold, den beruflich verhinderten Martin Grassmann und den verletzten Andreas Plank geht es zum Top-Favoriten. Die Einsätze von Manuel Rom und Andreas Hausmann sind fraglich.

FC Schmidgaden       So. 17.00       SV Ettmannsdorf II
Ohne Stammkeeper Lukas Deichl tritt der FC Schmidgaden an. Für ihn wird Fabian Vogl zwischen den Pfosten stehen. "Wir brauchen dringend einen Stürmer. Offensiv sind wir nicht ausreichend gut bestückt, um die Liga zu halten", so Wolfgang Richthammer nach dem 0:2 in Rötz. In der Defensive zeige seine Elf immer wieder gutes Abwehrverhalten und könne mit den teils hervorragenden Offensivspielern der Gegner mithalten.

Hochzufrieden ist Gästetrainer Sebastian Hierl nach dem 1:0 gegen den FC OVI-Teunz. Trotz zweier verhinderter Spieler ist der Kader der zweiten SCE-Garnitur groß genug, um auch beim FC Schmidgaden nicht leer auszugehen. "Wenn wir dort gewinnen, haben wir einen super Start hingelegt", so Sebastian Hierl voller Vorfreude auf das Match.
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