Feierstunde am Ehrenmal des gefallenen Kameraden - Bachmann legt Kranz nieder
Auch heute in den Köpfen

Bürgermeisterin Brigitte Bachmann sprach am Ehrenmal. Bild: söh
(söh) "Dass nie eine Mutter mehr ihren Sohn beweint", mit diesen Worten eröffnete Bürgermeisterin Brigitte Bachmann ihre Rede am Ehrenmal des gefallenen Kameraden am Friedhof in Fürnried. Dieser Satz ist auf dem Soldatenfriedhof Golm auf der Insel Usedom zu lesen, auf dem 23 000 Menschen ihre letzte Ruhe fanden.

Mit drei Fahnenabordnungen gedachten Soldaten- und Reservistenkameradschaft, VdK, Gesangverein und Feuerwehr Fürnried sowie die Feuerwehr Frechetsfeld Gefallener und Vermisster beider Weltkriege aus der Gemeinde. Sowohl beim Gottesdienst als auch am Ehrenmal trugen Posaunenchor und Männergesangverein unter Leitung von Erwin Maderer und Werner Müller zur würdigen Gestaltung der Feier bei. Die verheerenden Folgen des 2. Weltkriegs steckten noch in unseren Köpfen. Auch heute, fast 70 Jahre nach Beendigung dieser Verbrechen an der Menschheit, würden noch Bomben gefunden, so die Bürgermeisterin. Vor einigen Tagen sei nahe Potsdam, sehr versteckt, ein Gedenkfriedhof für Opfer des Afghanistankrieges feierlich eröffnet worden, so Bachmann. Eine Mutter habe hier ihre Empfindungen zu "Nie wieder Krieg" zum Ausdruck gebracht. Selbst der Krieg in Ex-Jugoslawien sei unmittelbar vor unserer Haustür gewesen.

Als Symbol des Nichtvergessens legte die Bürgermeisterin einen Kranz am Ehrenmal nieder. Mit dem Lied vom guten Kameraden, der National- und der Bayernhymne ging die Feierstunde zu Ende.
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