Feldscheune brennt nieder

Schwein gehabt: Acht Tiere konnten vor dem Feuer gerettet werden.

Beim Vollbrand einer Feldscheune konnten am Dienstag acht Schweine vor dem Flammentod gerettet werden. Einen Großeinsatz absolvierten über 100 Feuerwehrleute zwischen Altfalter und Richt. Die Ursache konkretisierte sich schnell.

(am/ggö) Einen Feuerwehr-Großeinsatz zog in den Vormittagsstunden der Brand einer Feldscheune auf der Anhöhe oberhalb der Schloßstraße in der Gemeinde Schwarzach nach sich. Mit 16 Fahrzeugen rückten 106 Aktive aus dem Schwarzenfelder Raum aus. Die Wehren erfuhren Unterstützung durch das THW mit einem geländegängigen Kranwagen und durch einige Landwirte, die ihre Güllefässer mit zehn Kubikmeter Löschwasser füllten. So konnte das Feuer nach gut einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden. An der Unglücksstelle gingen Polizei und Feuerwehrleute davon aus, dass frisch eingelagertes Heu zu einer Selbstentzündung geführt hatte.

Die Situation war zunächst aufgrund der Trockenheit im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich, als gegen 8.30 Uhr der Alarm ausgelöst wurde. Lichterloh und schon von weitem sichtbar brannte die auf einer Kuppe stehende Scheune, die sich auf etwa 50 Quadratmeter Grundfläche erstreckt. Mit 70 Ster Holz und Heu war der stromlose Schuppen voll geschlichtet, auch einige Maschinen befanden sich darin. Die Herausforderung bestand darin, genügend Löschwasser auf den Berg zu bringen. So wurden von verschiedenen Seiten lange Leitungen mit zwischengeschalteten Pumpen verlegt, um gegen das Feuer vorgehen zu können.

Zwischenzeitlich hatten bereits angrenzende Bäume und ein 50 Meter langer, doppelter Holzstoß Feuer gefangen. Der Brand drohte, sich schnell auf die anliegenden, trockenen Wiesenflächen auszubreiten. Dank des schnellen und gemeinsamen Einsatzes aller Helfer konnte ein Übergreifen dann doch verhindert werden. Mit einem Radlader wurde das glimmende Material zum Löschen aufbereitet. Das Bekämpfen des Feuers war nach knapp zwei Stunden erfolgreich abgeschlossen.

Das Augenmerk der Einsatzkräfte galt aber auch acht Schweinen, die in der Scheune untergebracht waren. Mit einem Bolzenschneider musste ein Gatter geöffnet werden, ehe sich die Tiere ins Freie retten konnten. Drei von ihnen erlitten Verbrennungen und mussten sich von einem Veterinär begutachten lassen.

Den Brand nahmen Beamte der Nabburger Polizeiinspektion auf. Sie schätzten den entstandenen Sachschaden auf ungefähr 40 000 Euro.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de/brand-altfalter-2015
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