Ferienprogramm führt in das Miesberg-Kloster
Besuch bei Fratres

Das Landvolk Weidenthal (Gemeinde Guteneck) organisierte innerhalb des Ferienprogramms einen Besuch im Kloster auf dem Miesberg in Schwarzenfeld. Bild: hfz
Das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr der Orden nahm das Landvolk Weidenthal als Anlass, die Passionisten auf dem Miesberg in Schwarzenfeld zu besuchen. Am Ferienprogramm nahmen deshalb auch viele interessierte Erwachsene teil.

In der Wallfahrtskirche empfingen die Fratres Dominikus und Thomas die Gruppe. Aufschlussreich und spannend berichteten sie von der Entwicklung. Ursprünglich als Wallfahrtskapelle 1694 errichtet, wurde sie bald zu klein und 30 Jahre später das Kirchenschiff angebaut. Der Turm kam 1888 dazu. Betreut wurden die Wallfahrer rund 200 Jahre lang von Eremiten, die in einer Klause neben der Kirche lebten. Und 1935 konnte der Passionistenorden das neu erbaute Kloster beziehen und die Seelsorge übernehmen.

Der Orden sieht sich als aktiv kontemplativ. Das bedeutet seelsorgerische Unterstützung der Pfarreien bei Missionen oder Einkehrtagen genauso wie die Betrachtung im Gebet und zur Ruhe kommen im Kloster. Als Besonderheit geloben die Passionisten als vierte Regel die Verkündigung des Leidens Jesu. Im Mittelpunkt steht dabei nicht das Leid selbst, sondern das Wunder der Liebe, das Jesus für uns vollbracht hat.

Manche Namenspatrone entdeckten die Kinder in der Kirche, und nach einem Blick in eine Klosterzelle, ein Zimmer mit einfacher Einrichtung, löcherten die jungen Besucher die beiden Fratres, die Theologie studieren, mit ihren Frage.
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