Festakt und Zoiglabend am Freitag im Malzhaus

1985 trat der damals 32-jährige zweite Bürgermeister Robert Dotzauer als CSU-Vorsitzender in die Fußstapfen von Max Appl. Der frühere JU-Chef erhöhte die Mitgliederzahl auf 130 und vermittelte der Bevölkerung bürgernahe Kommunalpolitik. Mit nachhaltigem Erfolg: Einige Jahre später wählten die Eschenbacher Dotzauer als Nachfolger von Walter Ficker zum Bürgermeister. Drei Wahlperioden lang "regierte" er - bis zum Jahr 2008.

Nach der Wahl von Robert Dotzauer zum Bürgermeister übernahm Peter Hübl 1991 die Führung des CSU-Ortsverbandes. 15 Jahre leitete der zweite Bürgermeister die Eschenbacher CSU, um sie dann in die Verantwortung von Hubert Schug zu übergeben. Nur drei Jahre später übernahm für kurze Zeit Matthias Renner den Ortsverband. Es folgten Wolfgang Denk und Dr. Sabine Schultes.

Die Stadträtin und Medizinerin wird am Freitag, 9. Oktober, auch im Mittelpunkt stehen, wenn der Ortsverband an historischer Stelle, im 400 Jahre alten Malzhaus, sein 70-jähriges Bestehen feiert. Die CSU verbindet ihren Geburtstag mit einem Zoiglfest für die gesamte Bevölkerung - vielleicht ein Signal, Vergangenheit und Zukunft in den Kontext einer reichen Ernte zu stellen.

"Die Zukunft gewinnen" heißt deshalb auch der Leitgedanke von Dr. Sabine Schultes mit Blick auf das Jubiläum. "Es gab Fehler, es gab Rückschläge. Am 70. Geburtstag aber ist das Ganze und Große zu sehen", betont die Vorsitzende.

Und dieses Ganze kann sich - mit Blick auf alles, was die CSU für die Stadt und ihre Menschen erreicht hat - sehen lassen. Im Sinne des CSU-Übervaters Franz Josef Strauß blickt der Ortsverband deshalb "dankbar rückwärts, gläubig aufwärts und mutig vorwärts". (do)
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