Feste Größe im Vereinsgefüge

Nach dem Berufsleben lösen sich viele soziale Bande auf und der ältere Mensch vereinsamt. Des zu mildern, wurde der Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) gegründet. Auch der örtliche Ableger sieht seine Hauptaufgabe in der Betreuung der Mitglieder, dazu kommt die Stärkung der Gemeinsamkeit mit Fahrten.

Vorsitzender Fritz Sonntag erinnerte im Gasthaus Weißes Ross bei seinem Jahresrückblick an zwei schöne Ausflüge, zum einen nach Bad Kissingen mit seinen gepflegten Kureinrichtungen.

Die zweite Tour ging zum Karpfen-essen in die Fischküche Fuchs nach Röttenbach, bei der Rückfahrt wurde eine Modenschau besucht und auf der Burg Hohenstein die Windbeutel genossen. Am Ort traf man sich zu monatlichen Kaffeenachmittagen und bei der Muttertags- und Weihnachtsfeier.

Das plötzliche Ableben des 2. Vorsitzenden Franz Günther, zugleich Bezirksvorsitzender Oberpfalz, riss eine Lücke in den Verein. 32 Mal unterwegs war Altenbetreuerin Anneliese Heinl bei allen Geburtstagen der älteren Mitglieder, bei Krankheit, zum Muttertag und an Weihnachten. Für die Präsente rückte Kassiererin Else Bayer das Geld heraus, konnte bei ihrem Bericht aber auf eine zufriedenstellende Lage verweisen.

Ehre für treue Mitglieder

Bürgermeister Winfried Franz unterstrich die Bedeutung des sozialen Wirkens im Seniorenbereich. "Gerade diejenigen, die sich nicht mehr so aktiv im Gemeinde- und Vereinsleben beteiligen können, brauchen Zuspruch und gemeinsame Stunden mit Altersgenossen. Der BRH hat seinen festen Platz im örtlichen Vereinsgeschehen und wird hier geschätzt."

Es liegt in der Natur der Sache, dass die Mitglieder dem Bund lange Jahre treu bleiben und sich ehrenamtlich einbringen. So erhielten Karin Hetz und Hans Bechert die Anerkennung für besondere Verdienste per Urkunde und goldener Anstecknadel. Beim langjährigen Vorsitzenden Fritz Sonntag war dies selbstverständlich. Die "Triebfeder" des Bunds der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen organisiert alle Veranstaltungen und hält seine Leute zusammen. Die langjährige Mitgliedschaft von Helmut Bär und Kurt Hoffmann wurde ebenfalls mit Urkunde und Nadel gewürdigt.
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