Feste Institution im Dorf

Urenkelin Hanna ist stolz auf ihren vitalen Uropa Otto Bader (vorne Mitte), der im Kreise seiner Familie, Verwandtschaft und Vertretern des öffentlichen Lebens seinen 80. Geburtstag feierte. Bild: ang

Otto Bader, ein Urgestein seines Heimatdorfes und neun Jahre Röthenbacher Feuerwehrkommandant, feierte mit Familie, Freunden und Vertretern des öffentlichen Lebens seinen 80. Geburtstag.

Wenn auch der Geburtstag selbst schon einige Tage zurück lag, konnte Otto Bader zur Feier seines "Achtzigsten" am Samstag im TSV-Sportheim alle seine Lieben um sich vereinen. Der am 29. Oktober 1935 in Letten in der ehemaligen Gemeinde Röthenbach geborene Jubilar zählt in seinem Heimatdorf zu den eingesessenen Institutionen, war er unter anderem dort bei der Feuerwehr auch neun Jahre Kommandant.

Diese Verbundenheit zu den Floriansjüngern ist auch heute noch allgegenwärtig. Feuerwehrveranstaltungen oder andere Termine der Dorfgemeinschaft sind für Otto Bader Pflicht. Regelmäßig trifft er sich mit den "reiferen Dorfhonoratioren", um am Stammtisch das Orts-, Gemeinde- und Weltgeschehen ausgiebig zu diskutieren.

Aufgewachsen ist der Jubilar mit seinen Geschwistern Albert und Melanie, die heute in Günzburg und Marktredwitz wohnen, im landwirtschaftlichen Anwesen seiner Eltern August und Maria Bader. Der gelernte Maurer blieb 20 Jahre der Baufirma Herrmannsdörfer in Thumsenreuth treu. Nach deren Geschäftsaufgabe fand er bis zum Ruhestand im Eisenbahnausbesserungswerk eine neue Aufgabe.

Nebenbei betrieb Otto Bader mit seiner Gattin - 1960 heiratete er Maria Lang aus Röthenbach - die kleine Landwirtschaft weiter. Die Kinder Stefan, Martina, Elisabeth und Albert vervollständigten das Familienglück und sorgten dafür, dass es im Hause Bader nie langweilig wurde. Mittlerweile hat sich der Familienkreis um zehn Enkelkinder erweitert. Bei der Geburtstagsfeier freute sich Otto Bader besonders über die Glückwünsche von Urenkelin Hanna, der jüngsten Gratulantin. "Mit dem Umbau des Elternhauses, dem späteren Anbau, den Sohn Albert mit seiner Familie bewohnt und dem gleich unterhalb errichteten Anwesens von Tochter Elisabeth, habe ich am Bau von drei Häusern mitgewirkt", erzählt der Jubilar stolz.

Heute sorgt der vitale "Achtziger" neben diversen "Hausmeisteraufgaben" in Haus und Garten mit Vorliebe dafür, dass stets genügend Brennholz vorrätig ist. Überhaupt ist der Naturverbundene, der ab und zu noch beim Austragen der Tageszeitung aushilft, immer noch gerne in Wald und Flur unterwegs und erfreut sich an seinen sechs Stallhasen.

Neben seiner weit über sechs Jahrzehnte zurückreichenden Zugehörigkeit zur Feuerwehr zählt Otto Bader auch zum Stamm der Siedlergemeinschaft. Vertreter beider Organisationen gratulierten ebenso wie Pater James und Bürgermeister Werner Prucker, der seine Freude ausdrückte, dass sich auch die Nachkommenschaft des Jubilars schon wieder im Gemeinschaftsleben stark engagiert.
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