Festgottesdienst zum 60. Weihejubiläum der Dorfkirche - Kinder am Altar
Frankenberger funktionieren

Das Team vom Kindergottesdienst begeisterte mit ihrem Auftritt die Besucher des Festgottesdienstes. Bild: hia
60 Jahre steht die Heilig-Geist-Kirche mitten im Ort - in doppelter Hinsicht. Mit einem Festgottesdienst feierten die evangelischen Christen das Weihejubiläum. Mit Pfarrer Hartmut Klausfelder waren auch Dekan Wenrich Slenczka aus Weiden, Prodekan Dirk Grafe aus Wirbenz sowie Bürgermeister Manfred Porsch gekommen. Der Vertrauensmann des Kirchenvorstandes, Robert Gebhardt, aus Neustadt am Kulm zeigte sich glücklich, dass eine so gut funktionierende Ortsgemeinde zu seiner Kirchengemeinde gehört.

"Mit nicht selbstverständlich großem, ehrenamtlichen Engagement hatten die Frankenberger ihre Kirche auf Hochglanz poliert", so Pfarrer Hartmut Klausfelder in seinen Begrüßungsworten. Noch mehr erfülle ihn mit Stolz und Respekt, von welcher Freude das Kirchenleben der Frankenberger erfüllt sei. Genau damit überraschten den Geistlichen die Kinder der Kindergottesdienstdienstgruppe. Sie unterbrachen ihn am Altar. Selbstbewusst stimmten sie dort als Jubiläumsständchen an "Wir sind die Kleinen in der Gemeinden - ohne uns geht nichts und ohne uns geht's schief".

Mit dabei war auch das Geburtstagskind Lara, dem die Gemeinde viel Glück und viel Segen auf all ihren Wegen wünschte. Begleitet vom Posaunenchor und von der Orgel stimmte die Gemeinde auch ein in den 103. Psalm "Lobe den Herrn meine Seele und alles was in mir ist, was er mir Gutes getan". Pfarrer Klausfelder erinnerte in seiner Festpredigt an die Motive und Anfänge der Überlegungen zum Kirchenbau. Als Provokation und Anmaßung habe man das Vorhaben in München empfunden.

Die Frankenberger hätten sich durchgesetzt. Die Verheißung der Propheten sei in der Person Jesu erfüllt worden. Diese Quelle der Gnade Gottes hätten die Menschen mit dem Bau der Kirche Raum am Ort ihres Lebensmittelpunktes gegeben und so in ihre Mitte geholt. Hier werde der Glaube an Christus gestärkt, hier werden Menschen vom Geist Gottes angesprochen und mit Liebe und Gnade erfüllt.

Pfarrer Hartmut Klausfelder bedankten sich bei allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung mitgewirkt haben. Als schönes Symbol wertete es der Geistliche, dass die Frankenberger Gemeinschaft von einer Quelle gespeist wird, die auf oberpfälzischem Gebiet liege.
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