Festlicher Start ins Jubiläum

Der Dank und die Würdigung aktiver Floriansjünger, die sich um die Bernsteiner Wehr verdient gemacht haben, stand im Mittelpunkt beim Kommersabend. Martin Schiener (Vierter von rechts) wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt, Herbert Sonnberger (Achter von rechts) zum Ehrenmitglied. Vorsitzender Peter Budnik (Sechster von links) und Kommandant Josef Vollath (rechts) nahmen die Auszeichnungen vor. Bild: ab

Mit einem unterhaltsamen Kommersabend startete die Feuerwehr Bernstein in das Jubiläumsfest zum 120-jährigen Bestehen, das sie vom 31. Juli bis 2. August feiert. Damit verbunden sind die Einweihung des Gerätehauses sowie die Segnung der Tragkraftspritze und des Löschfahrzeuges.

Windischeschenbach. (ab) Nach einem festlichen Gottesdienst und einer Gedenkfeier am Kriegerdenkmal versammelte sich die Wehr im neuen Gerätehaus, wo sie bis in die frühen Morgenstunden in fröhlicher Runde feierte. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Jugendblaskapelle "Neuhauser Boum". Besonders freute sich Vorsitzender Peter Budnik über die Festdamen: "Sie werden die Zierde des Festes sein."

Im Mittelpunkt stand die Auszeichnung verdienter Mitglieder. "Ehrungen sind ein wichtiger Bestandteil im Feuerwehrwesen. Sie sind notwendig, um freiwillige Arbeit entsprechend würdigen zu können", betonte Kommandant Josef Vollath.

Viele Jubilare

Für ihre großen Verdienste wurden Herbert Sonnberger zum Ehrenmitglied und Martin Schiener zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Zum Oberfeuerwehrmann wurde Erich Mirz befördert, das Dienstzeitaltersabzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst erhielten Wilfried Greger und Rudi Grüner, für 20 Jahre Dienstzeit Bernhard Beer und Johannes Weidner.

Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Hans Schmid und Karl Haberl geehrt, für 40 Jahre Rudi Grüner, Wilfried Greger, Norbert Kraus, Josef Mark, Johann Schedl, Hubert Schedl, Norbert Schieder und Johann Senft. Gewürdigt wurde Josef Vollath, der 25 Jahre als Kommandant die Geschicke der Bernsteiner Wehr vertritt. "Dafür sagt die Stadt Windischeschenbach Dank und Anerkennung", so Bürgermeister Karlheinz Budnik. Das neue Gerätehaus wurde überwiegend in Eigenleistung gebaut. Dafür opferten zahlreiche Floriansjünger ihre Freizeit und brachten ihr handwerkliches Geschick ein. "Insgesamt wurden 9200 freiwillige Stunden geleistet", unterstrich Kommandant Vollath.

Ort der Begegnung

Dank sagte er auch Künstler Herbert Franz für das "wunderschöne Bild" vom heiligen Florian an der Stirnseite des Gerätehauses. Vollath beendete seinen Rückblick mit dem Wunsch: "Ich hoffe, dass unser neues Gerätehaus nicht nur ein Ort wird, an dem wir unsere Fahrzeuge unterstellen, sondern ein Ort mit einer stets offenen Tür für alle, die ein Anliegen haben oder sich mit der Feuerwehr verbunden fühlen. In diesem Haus sollen nur Frohsinn und gute Stimmung herrschen."

Landrat Andreas Meier nutzte die Gelegenheit für einen Dank ebenso wie Bürgermeister Karlheinz Budnik und der federführende Kommandant der vier Stadtwehren, Andre Stessmann. Die Patenwehr Premenreuth überraschte mit einem Kreuz für den Unterrichtsraum.
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