Feuer und Wasserschaden

Den Brand am Sicherungskasten hatten die Atemschutzgeräteträger der Lagerfeuerwehr nach kurzer Zeit gelöscht.

Nicht sehen, aber riechen kann man sofort, dass das Haus am Netzaberg vorerst unbewohnbar ist. Ein Schmorbrand im Keller löste einen Großeinsatz aus. Das Feuer war zwar schnell im Griff, aber der beißende Gestank wirkt nach.

Ein Schmorbrand am Sicherungskasten sorgte am Freitagvormittag gegen 9.40 Uhr für einen Feuerwehreinsatz am Netzaberg. Die Polizei gibt den Schaden mit 15 000 Euro an. Weil das Feuer ausbrach, als niemand zu Hause war, gab es keine Verletzten. Allerdings beschädigte die Hitze ein PVC-Wasserrohr, so das zum Brand- auch ein Wasserschaden kam. Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer erklärte, dass das Haus wohl einer Vollreinigung bedarf. Der scharfe Geruch des geschmorten Kunststoffs mache das Gebäude derzeit auf allen Etagen unbewohnbar.

Beim Einkaufen

Als die Frau des Hauses vom Einkauf zurückkehrte, schlug ihr beim Öffnen der Eingangstüre bereits dichter Rauch entgegen. Neben der Lagerfeuerwehr mit fünf Einsatzkräften kamen die Feuerwehr Eschenbach mit elf Aktiven, das Rote Kreuz mit Notarzt und vier Sanitätern, drei Streifen der Militärpolizei und eine Streife der Polizeiinspektion Eschenbach zum Einsatzort. Notarzt und Sanitäter waren nicht benötigt worden. Die Atemschutzträger der Lagerfeuerwehr hatten das Geschehen im Keller nach zehn Minuten unter Kontrolle. Allerdings hatte sich der beißende Rauch im ganzen Haus verbreitet. Um die Wasserzufuhr zu unterbinden, mussten die Helfer auf der Straße erst noch einen Deckel freiklopfen.
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