Feuerwehr hilft am Bau

Vorsitzender Reinhard Müller (rechts) freute sich zusammen mit seinem Stellvertreter Richard Stopfer (Dritter von links) und Bürgermeister Edgar Knobloch (links) für (von links) Michael Rodler, Michael Müller und Siegfried Regner. Sie wurden für 30 Jahre Mitgliedschaft bei der Feuerwehr Gößenreuth ausgezeichnet. Bild: myd

Freiwillig kamen die Gößenreuther zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr. Freiwillig halfen sie bei den Arbeiten am Feuerwehrhaus mit. "Bei euch funktioniert's", bemerkte Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer.

Voll besetzt war das Feuerwehrhaus bei der Hauptversammlung. "Ich seh' vor allem junge Leute, aber auch die Älteren zeigen noch Interesse", sagte Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr.

Vorsitzender Reinhard Müller freute sich über die Worte des Kreisbrandinspektors. Nachdem Schriftführer Christian Fehn das Protokoll verlesen hatte, gab Müller einen Überblick über die Aktivitäten des letzten Jahres: Im Frühjahr 2014 wurden die letzten Innenausbauarbeiten am Feuerwehrhaus ausgeführt, im Sommer standen Pflaster- und Pflanzarbeiten im Außenbereich auf dem Plan. "Diese sind jetzt abgeschlossen, vielen Dank für euren unentgeltlichen Einsatz", sagte der Vorstand an seine Kameraden gewandt und lud gleichzeitig zu aktuell anstehenden Maler- und Renovierungsarbeiten am Altbestand ein. Mit der Teilnahme an kirchlichen Festen und Einweihungen benachbarter Feuerwehren kam auch das Vereinsleben nicht zu kurz.

Dreimal 30 Jahre

Müller freute sich, langjährige Mitglieder auszeichnen zu dürfen. Seit 30 Jahren sind Michael Rodler, Michael Müller und Siegfried Regner und seit 50 Jahren Josef Ließmann der Gößenreuther Feuerwehr treu. Zwei verdiente Aktivposten musste zu Grabe getragen werden. Der Vorsitzende berichtete von aktuell 70 aktiven, passiven und fördernden Mitgliedern, wobei Neuaufnahmen während der Sitzung nicht mit eingeschlossen seien. Mit einem Dank an Bürgermeister Edgar Knobloch, die Stadträte und die Stadtverwaltung für ihr stets offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr schloss Müller.

Höchsten Respekt zollte Knobloch den Feuerwehrkameraden für ihren Einsatz. Besonders freue ihn der Mitgliederstand der Jugendfeuerwehr. Knobloch erinnerte, dass trotz aller technischen Möglichkeiten der digitalen Welt die Arbeit der Feuerwehrmänner und -frauen nicht zu ersetzen ist. Er appellierte daran, am Vereinswesen festzuhalten und den Zusammenhalt zu pflegen.

Wichtig für Feste

Die Feuerwehrvereine sind nicht nur für den Brandschutz wichtig, sie bereichern Feste und geben traurigen Anlässen Würde. "Euch Gößenreuther zeichnet aus, dass der Kommandant und Jugendleiter mit der Beteiligung bei Übungen und Schulungen zufrieden ist. Ich habe bei der Durchsicht eurer Einsatzpläne keine Mängel gesehen", lobte Tafelmeyer. Er animierte den Vorstand, sobald wie möglich Digitalfunkgeräte anzuschaffen und die Mitglieder zu schulen, da 2016 der Digitalfunk landesweit eingeschaltet werden soll. Der stellvertretende Vorsitzende der Grafenwöhrer Feuerwehr Markus Engelhardt freue sich, wenn die Gößenreuther sich weiterhin an den in Grafenwöhr stattfindenden Übungen beteiligen würden.

Vor der Versammlung hielt Kaplan Thomas Thiermann einen Gottesdienst zu Ehren der gefallenen und verstorbenen Feuerwehrmitglieder in der Kapelle des Ortsteils.
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