Feuerwehr Kirchenreinbach blickt auf das Jahr 2014 zurück
Landkreislauf hält Wehr auf Trab

Erfolgreiche Leistungsprüfungen und die 25-jährigen Dienstjubiläen von Hans Dorn und Bernd Schramm (Achter und Zwölfter von links) gab es bei der Feuerwehr Kirchenreinbach zu feiern. Dazu gratulierten (von rechts) Kreisbrandrat Fredi Weiß, Kreisbrandinspektor Peter Deiml, Bürgermeister Roman Berr, Kreisbrandmeister Christian Meyer und 1. Kommandant Norbert Sperber sowie Vorsitzender Günther Renner (Vierter von links). Bild: ds

Ein Zimmerbrand, ein Kaminbrand und eine Personenbergung stehen auf der Liste der "Ernstfälle", in denen die Feuerwehr Kirchenreinbach 2014 nicht nur ihren Mann stand. Denn schließlich mischen in der 27-köpfigen Truppe auch vier Frauen mit.

"Die Freiwillige Feuerwehr Kirchenreinbach ist gut aufgestellt", erkannte Kreisbrandrat Fredi Weiß aus den Berichten in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Dorn. Bürgermeister Roman Berr gefiel es, dass auch junge Damen Funktionen in der Wehr übernehmen.

Leichter Mitgliederzuwachs

Zu Beginn berichtete Vorsitzender Günther Renner über zwei Neueintritte, mit denen die Freiwillige Feuerwehr Kirchenreinbach jetzt 70 Mitglieder zählt. Schriftführerin Simone Ertel legte das Protokoll der Hauptversammlung vor einem Jahr vor. Wolfgang Lehnerer schilderte einen zufriedenstellenden Kassenbestand, den die Prüfer Johannes Dalles und Matthias Dorn bestätigten.

Einen Überblick über die Einsätze der Wehr vermittelte 1. Kommandant Norbert Sperber. So erinnerte er an einen Zimmerbrand in Stieglitzenhöhe, einen Kaminbrand in Eggenberg und eine Personenbergung bei Lehenhammer. Feuerwehrleute sicherten Straßenquerungen beim Burgen- und Schlösserlauf.

Vom Alarm bis zur Tragödie

Schulungsabende mit Themen wie "Vom Alarm bis zur Tragödie" und Übungen - teils zusammen mit den drei weiteren Feuerwehren der Gemeinde Etzelwang - verhalfen zur nötigen Routine. Kommandant Norbert Sperber kann auf 23 Männer und 4 Frauen zählen. Derzeit bereiten sich 4 Jugendliche auf den Dienst in der Feuerwehr vor.

Für den Atemschutz stehen nach den Worten von Bernd Schramm in der Gemeinde Etzelwang zur Zeit 16 Spezialisten zur Verfügung, davon drei in Kirchenreinbach. Jugendbeauftragter Reinhard Ertel zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen beim Wissenstest.

Schwerpunkte für 2015 setzt die Kirchenreinbacher Wehr in der Digitalfunkausbildung und einer Truppmannausbildung. Im Übungsplan stehen 16 verschiedene Termine.

Zwei Wechselstationen

Besonders würdigte Bürgermeister Roman Berr die Mitarbeit von jungen Damen in der Leitung der Wehr. Für den Digitalfunk habe die Gemeinde die Geräte bestellt. Norbert Sperber stehe bereit, die vier Wehren für die neue Technik zu schulen. Da der Landkreislauf 2015 zwei Wechselstationen in der Gemeinde Etzelwang vorsieht, müsse die Feuerwehr mit zusätzlicher Arbeit rechnen, "drohte" der Bürgermeister.

Kreisbrandrat Fredi Weiß bestätigte, dass die Kirchenreinbacher Wehr gut aufgestellt ist: "Ihre hervorragende Ausbildung sichert optimale Aufgabenlösungen." Seine Sorge galt der Personalstärke der Freiwilligen Feuerwehren an Arbeitstagen. Deshalb werden mit dem Alarmplan Zusammenschlüsse von Nachbarwehren praktiziert, um Lücken zu schließen.

Nach Grußworten von Kreisbrandinspektor Peter Deiml stellte sich der neue Kreisbrandmeister Christian Meyer vor und bot der Wehr seine Unterstützung an.

Pflasterarbeiten geplant

Gemeinsam mit der Sektion vorm Wald habe die Feuerwehr ein Zelt gekauft. Der Vorsitzende Günther Renner kündigte Pflasterarbeiten vor dem Gerätehaus an. Eventuell soll auch ein wärmedämmendes Tor für die Fahrzeughalle eingebaut werden.

Die anwesenden Feuerwehrler sprachen sich gegen eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge aus. Simone Ertel forderte modernere Uniformhemden für die Damenwehr. Norbert Sperber informierte, dass der Kirchenreinbacher Wehr ein Freiplatz im Feuerwehr-Erholungsheim reserviert wurde. Leonhard Wirbel solle ihn als Anerkennung für seine langjährige Mitarbeit erhalten.
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